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30.10.2014

Vogelgrippe tötet Seehunde

DEUTSCHLAND – Ein Vogelgrippe-Erreger ist für den Tod mehrerer hundert Seehunde an der Nordseeküste verantwortlich.

Bild: Wikipedia

Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover identifizierten die Viren nach Untersuchungen von Kadavern als Influenza-Virus Typ H10N7. An den Stränden der Inseln Helgoland, Föhr, Sylt und Amrum wurden bis Donnerstagabend 500 Tiere gezählt, die tot angespült oder so schwer erkrankt waren, dass man sie töten mussten.

Ein deutlicher Anstieg der Fundzahlen ist jedoch ausgeblieben. Die Verwaltung wies Strandbesucher darauf hin, tote oder verletzte Tiere nicht zu berühren. Auch Hunde sollten auf Abstand gehalten werden. Wie andere Wildtiere könnten auch Seehunde Krankheiten übertragen. Das Virus hatten Veterinäre auch im benachbarten Dänemark in toten Seehunden nachgewiesen. Auch dort starben in den vergangenen Monaten vermehrt Tiere.



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