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17.12.2014

Was TierhalterInnen zu Weihnachten beachten sollten

Auch für Haustiere ist Weihnachten aufregend. Weihnachtsbaum, Geschenkpapier, Lametta und Leckereien von der Festtafel sind Verlockung und Gefahr zugleich.

Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer sollten sich gut überlegen, ob beispielsweise der Hund mit auf eine Feier darf. Falls er zu Hause bleiben muss, darf er nicht an Speisereste kommen oder am Weihnachtsschmuck rumkauen können. Kommt Besuch, sollte man Kindern zeigen, wie man sich im Umgang mit den Tieren richtig verhält. Zum Beispiel Meerschweinchen reagieren auf das Hochheben mit viel Stress und Panik.

Eine mögliche Gefahrenquelle sind Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln. Diese enthalten für Haustiere giftige Substanzen und sollten daher ausser Reichweite stehen. Ein Weihnachtsbaum fasziniert vor allem Katzen und Hunde. Steht er mitten im Raum, kommt es häufig zu Unfällen, weil Tiere den Baum anspringen und eventuell auch umstossen können. Am besten ist es, den Baum in eine Ecke zu stellen und gut zu befestigen. Baumschmuck aus Naturmaterialien (Stroh, Holz) ist ungefährlicher als bleihaltiges Lametta und leicht zerbrechliche Glaskugeln. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Baumschmuck nicht verschluckt werden kann. Eine LED-Lichterkette ist besser als Wachskerzen, um Bränden vorzubeugen. Auf Duftöle und Schneespray sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltstoffe verzichten, denn Haustiere lecken durchaus daran.

Auch beim Verfüttern von kleinen Leckereien ist Vorsicht geboten. Kleintiere vertragen keine spontanen Futterumstellungen, daher sollte man beim gewohnten Speiseplan bleiben. Meerschweinchen freuen sich jetzt im Winter über zusätzlichen, Vitamin-C haltigen Brokkoli oder über ein wenig Chicorée. Sind die Tiere daran nicht gewöhnt, sollten nur geringe Mengen verfüttert werden. Über fettreichere Leckerlis, wie unbehandelte Nüsse, freuen sich Goldhamster. Diese sollten jedoch nur in Massen verfüttert werden. Brot, Gebäck, Essensreste und Süssigkeiten dagegen sind völlig ungeeignet. Auch Hunde und Katzen sollten keine gewürzten Speisen bekommen. Verletzungsgefahr droht bei splitternden Geflügelknochen oder Fischgräten. Gar giftig ist für die Tiere Schokolade. Schon eine geringe Menge des in der Kakaobohne enthaltenen Wirkstoffs Theobromin kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

 



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