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24.11.2015

Weniger Antibiotika in der Schweinemast

DEUTSCHLAND – Laut einer Studie erhielten deutschlands Mastschweine deutlich weniger Antibiotika verabreicht als noch im Jahr 2011.

In der Nutztierhaltung wird weniger Antibiotika als noch vor Kurzem eingesetzt. Bei den Schweinen ist es nur noch ein Fünftel der Menge, welche 2011 verabreicht wurde. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Die Gründe für diese Entwicklung konnte die Studie jedoch nicht benennen. BfR-Präsident Andreas Hensel taxiert die Tatsache als positiv, würden so antibiotikaresistente Keime nicht weiter in der Lebensmittelkette zunehmen. Keime werden durch den Einsatz von Antibiotika unempfindlich und können lebensgefährlich werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass innerhalb der Europäischen Union (EU) jährlich rund 25'000 Menschen an den Folgen von Antibiotika-Resistenzen sterben.