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07.07.2010

Weniger «Kampfhunde» im Kanton Zürich

SCHWEIZ – Die Zahl der im Kanton Zürich verbotenen Rassen ist innert zwei Jahren massiv zurückgegangen. Alle Personen, die noch einen solchen Hund halten, brauchen eine Bewilligung. Nicht alle Gesuche wurden positiv beantwortet.

Die Zahl der Pitbull-Terrier, Bull-Terrier und anderer «Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial» ist im Kanton Zürich gesunken. Offiziell werden gegenwärtig etwa 360 solche Hunde gehalten, vor zwei Jahren waren es noch 600.

Die Gründe, weshalb die Zahl dieser Hunderassen so deutlich abgenommen hat, sind:
Die Tiere sterben oder ziehen mit ihrem Besitzer in einen anderen Kanton oder ins Ausland.Bei diesen Rassen kommen aber auch keine neuen Tiere mehr hinzu.

Zudem ist das Kampfhundeverbot, das nun seit einem halben Jahr in Kraft ist, ein weiterer Grund. Angesichts der Lebenserwartung dieser Tiere wird es im Kanton Zürich in etwa 10 bis 15 Jahren keine solchen Hunde mehr geben.