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07.07.2015

Weniger Regeln für Zuger Hundehalter in Sicht

SCHWEIZ – Das Zuger Kantonsparlament hat sich vergangene Woche gegen eine generelle Leinenpflicht ausgesprochen und möchte auf die Eigenverantwortung von Herrchen und Frauchen setzen.

An die Leine sollen Bello, Rex und Co. nur in Naturschutzgebieten, auf Friedhöfen, auf Schulhaus- und Sportplätzen sowie im ÖV. Sogar in der Jungwildschonzeit von April bis Juli wird es voraussichtlich erlaubt sein, Hunde lediglich unter direkter Aufsicht auf kurzer Distanz zu führen. Die Hundebesitzer dürften ihre Vierbeiner künftig also auch im Wald laufen lassen. Die geplanten Freiheiten sind noch nicht definitiv abgesegnet. Aus Zeitgründen wurde die «Hundedebatte» abgebrochen und auf Ende August vertagt, wo auch über so wichtige Punkte wie das Halten von Listenhunden diskutiert werden soll. Ziel der kommenden Sitzung ist, endlich ein einheitliches kantonales Regelwerk zu verabschieden. Derzeit gleichen die Zuger Hundereglemente eher einem Chaos, als veritablen, nachvollziehbaren Richtlinien. So verfügen beispielsweise sechs von elf Gemeinden eigene Vorschriften, mit dem Ergebnis, dass Hundehalter auf einem ausgedehnten Spaziergang der Tatsache ausgesetzt sind, sich an diverse gemeindeeigene Regeln halten zu müssen.



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