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22.09.2011

West Hollywood beschliesst Verkaufsverbot für Pelz

USA – Der Stadtrat von West Hollywood bei Los Angeles hat gestern ein Verbot für den Verkauf jeglicher Pelzprodukte beschlossen. Das Verbot ist ein Meilenstein bei der Kennzeichnung von Pelz als Tierqualprodukt. Für Pelz werden Tiere in unerträglich enge Käfige gesperrt, durch Stromschläge getötet, lebendig gehäutet, ertränkt und mit Knüppeln erschlagen.

Das Verkaufsverbot in West Hollywood ist ein wichtiger Erfolg der Anti-Pelz-Bewegung, da die Grausamkeit dieses Produkts jetzt erstmals in die Gesetzgebung eingeflossen ist. Für Pelz werden fühlende Lebewesen auf entsetzliche Weise gequält. Für jeden Pelz sterben Tiere. Sei es in freier Wildbahn, wenn sie nach qualvollen Tagen in Tellereisen verbluten oder totgetreten werden, oder in Pelzfarmen, wenn ihnen nach einem kurzen Leben in engen, schmutzigen Käfigen ein Metallstab in den Anus geführt wird, um sie durch Stromschläge zu töten. Nicht selten wird Nerzen, Füchsen, Kaninchen, Chinchillas, aber auch Hunden und Katzen bei lebendigem Leib ihre Haut abgezogen. Bis zu 85 Prozent aller verkauften Pelzprodukte (einschliesslich Mäntel, Jacken, Kragenbesätze und sonstige Accessoires) stammen von Tieren in Gefangenschaft, die auf Pelzfarmen gezüchtet, geboren und grossgezogen wurden. Genau wie bei anderen Betrieben mit Intensivtierhaltung orientieren sich die Methoden, die auf Pelzfarmen Anwendung finden, am maximalen Profit, was immer zu Lasten des Wohlergehens der Tiere geht und immer auf Kosten ihres Lebens.



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