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19.01.2016

Windturbinen vs. Auerhuhn

SCHWEIZ – Selbst die Grünen haben nichts dagegen, im Interesse der Energiewende den Waldschutz zu lockern, um die Installation von Windturbinen zu ermöglichen. Dies macht der Schweizerischen Vogelwarte Sorgen, denn die Turbinen gefährden viele Vogelarten.

Die riesigen Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie «arbeiten» über den Baumkronen. Dieser Luftraum ist jedoch der Lebensraum vieler Vögel. Laut Experten von der Vogelwarte Sempach könnten diese während der Balz oder auf der Nahrungssuche in die Windanlagen geraten und sterben. Die Kollisionsgefahr ist aber nur ein Grund, weshalb Ornithologen den Turbinen kritisch gegenüber stehen. Auch die Bauarbeiten bereiten ihnen Verdruss. Denn diese erfordern Rodungen, was die Artenvielfalt zu bedrohen vermag. Man spricht von Flächen in der Dimension von etwa zwei Fussballfeldern für einen einzigen Mast. Abgesehen davon sind für den Transport der sechzig Meter langen Rotoren Strassen nötig. Was später wiederum Freizeitverkehr nach sich ziehen würde. Viele so genannte störungssensible Arten wie etwa das Auerhuhn oder die Waldschnepfe – beide sind stark gefährdet – würden vertrieben. Und möglicherweise sogar aussterben.



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