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13.08.2009

Winter 2008 war für viele Wildtiere tödlich

SCHWEIZ – Dem vergangenen, harten Winter sind so viele Wildtiere zum Opfer gefallen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Weil die Schneedecke zu lange über dem Futter lag, reichten den Tieren die Fettreserven nicht.

23'200 Rehe, Rot- und Sikahirsche, Gämsen sowie Steinböcke schafften es nicht durch den Winter 2008/09. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Umwelt hervor. So grosse Fallwildzahlen habe es in den Schweizer Alpen seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben, erläutert das Amt. In gewissen Bergkantonen betrug die Zahl der tot aufgefundenen Tiere mehr als das Dreifache des Vorjahres.