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22.12.2010

Wolf riss Schafe – Schafhalter kritisiert Kanton

SCHWEIZ – Ein Wolf hat im Schwarzseegebiet drei Schafe gerissen. Ganz in der Nähe jagte Isegrim schon im Frühling. Dem Kanton werden jetzt vom Schafhalter Vorwürfe gemacht. Anscheinend werden die Schäfer mit dem Problem alleine gelassen.

Die Situation mit dem Wolf sei unhaltbar. Zwischen 500 und 1000 Schafe behirtet der Berufsschäfer. Acht Tiere verlor der Schäfer dieses Jahr durch Wolfrisse. Verluste durch Steinschlag, Blitze und Krankheit von ein bis zwei Prozent seien normal. Mit dem Wolf seien es jedoch mehr. Auch die Folgeschäden stellen ein Problem dar. Der Wolf erschrecke die Tiere. Diese stürzen auf der Flucht über Abhänge und kämen so indirekt durch den Wolf zu Tode. Das kantonale Herdenschutzkonzept wird ebenso kritisiert. Auch ein Zaun könne keinen Wolf abhalten. Herdenschutzhunde seien eine Variante, aber gefährlich. Gemäss dem Schäfer können diese Wanderer angreifen. Vor einiger Zeit hatten die Schafhalter ähnliche Probleme mit dem Luchs. Aber an diesen hätten sich die Hirten gewöhnt. Ein Luchs reisst ein Tier und frisst es. Der Wolf hingegen kommt - gemäss den Schafhaltern - in einen Blutrausch und tötet so viele Tiere, wie er kann.



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