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Petition keine Wildtiere im Zirkus

WILDTIERE IN DER MANEGE? NEIN DANKE!

Ja, ich möchte die Petition "keine Wildtiere im Zirkus" unterstützen
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Keine Wildtiere im Zirkus!

FORDERN SIE JETZT EIN VERBOT FÜR WILDTIERE IN SCHWEIZER MANEGEN:

Die Lebensbedingungen für wilde Tiere im Zirkus sind völlig ungeeignet. Die Tiere können auf der Tournee kein artgemässes Leben in Würde führen und leiden unter permanentem Stress. In der Schweiz hat das Vorführen von wilden Tieren Tradition. Erfreulicherweise verzichtet der Circus Knie seit diesem Jahr auf seine Elefantendressurnummer, dafür führen gleich zwei Schweizer Zirkusunternehmen Löwen mit. Bei Circus Royal sind es sieben Löwinnen und bei Circus Gasser Olympia (GO) sind es vier weibliche Löwen und ein Männchen. Wildtiere im Zirkus, insbesondere Grosskatzen, sind heute schlicht nicht mehr zeitgemäss und aus ethischer Sicht nicht vertretbar.

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die den Wildtieren im Zirkus das Leben zur Qual machen:

1. Beengte Platzverhältnisse: Die Tiere sind in Transportwagen und provisorischen Reisegehegen untergebracht, es fehlen Rückzugs- und Beschäfti-gungsmöglichkeiten. Durch kurze Auftritte in der Manege kann der immense Bewegungsmangel nicht kompensiert werden. Studien belegen zudem, dass die Wildtierhaltung im Zirkus vermehrt Stereotypien zur Folge hat.

2. Trennung vom Muttertier: Grosskatzen in Zirkussen stammen oft aus Zoohaltungen. Um die Tiere später trainieren zu können, werden Jungtiere viel zu früh von ihren Müttern getrennt. So wird eine Fehlprägung der Jungtiere auf den Menschen mittels Handaufzucht erreicht. In der Folge kommt es bei vielen Wildtieren im ausgewachsenen Alter zu schweren Verhaltensstörungen.

3. Transporte: Bis zu 80-mal im Jahr finden Transporte zwischen den Gastspielorten statt. Sie bedeuten selbst für daran gewöhnte Tiere grossen Stress. Nicht nur während der Transporte selbst, sondern auch während des wiederkehrenden, langwierigen Auf- und Abbaus der Zelte verbringen die Tiere oft Stunden in den beengten Transportwagen. Die verhältnismässig geringe Aufenthaltsdauer an den Gastspielorten steht dabei in keinem Verhältnis zur Transportzeit beziehungsweise Auf- und Abbauzeit zwischen den Gastspielorten, während der die Tiere in ihren winzigen Zirkuswagen ausharren müssen.

4. Dressur und Auftritte: Die in Zirkussen gezeigten Dressurnummern sind das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden, die auf menschlicher Dominanz und schlimmstenfalls Gewalt beruhen, und stellen keineswegs – wie gern behauptet wird – eine „Abwechslung“ oder eine „verhaltensgerechte Beschäftigung“ im bewegungsarmen Alltag der Tiere dar. Stattdessen müssen Zirkustiere in der Manege häufig unnatürliche, teilweise körperlich belastende Bewegungsabläufe zeigen. Viele Tiere verkümmern dadurch sowohl psychisch wie auch physisch.
Generell verbringen Zirkustiere nur weit unter 10 Prozent des Tages mit Training und Auftritten. Von Abwechslung kann da keine Rede sein.Auch der von Zirkusseite propagierte pädagogische Nutzen ist in Zirkusvorstellungen nicht gegeben, stattdessen werden Tiere oft vermenschlicht oder als Lachnummern präsentiert.

5. Würde des Tieres: Das Schweizer Tierschutzgesetz schützt neben dem Wohlergehen von Tieren auch ihre Würde und setzt damit ein Verfassungsprinzip um. Dieses anerkennt, dass Tiere nicht beliebig für die Interessen des Menschen zur Verfügung stehen, sondern in erster Linie „um ihrer selbst willen“ da sind. Es müssen also gewichtige Gründe dafür sprechen, Tiere in ihren Bedürfnissen einzuschränken. Die Haltung und Dressur von Wildtieren in Zirkusbetrieben dient einzig der Unterhaltung des Publikums. Ein solcher Zweck kann die schweren Einschränkungen, die den Tieren zugemutet werden, jedoch keinesfalls rechtfertigen. Aus diesem Grund hat TIR am 10. August Strafanzeige gegen den Zirkus Royal erstattet.

Das können SIE tun:

  • Unterschreiben Sie unsere Petition.
  • Besuchen Sie keine Zirkusse, die Wildtiere mitführen.
  • Erklären Sie Ihren Kindern, warum Tiere im Zirkus leiden müssen.
  • Machen Sie vor einem Zirkusauftritt die örtliche Presse auf die Probleme und Aspekte des Tierschutzes aufmerksam.
  • Informieren Sie eine der drei an der Petition beteiligten Organisationen, wenn Sie von einem Zirkus mit schlechten Haltungs-Bedingungen erfahren.

Diese Organisationen stehen gemeinsam hinter der Petition:

  • Vier Pfoten
  • Stiftung für das Tier im Recht (TIR)
  • Pro Tier Stiftung für Tierschutz und Ethik

Petitionstext

Für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus – auch in der Schweiz!

«Die Tierschutzorganisationen ProTier – Stiftung für Tierschutz und Ethik, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie die mitwirkenden Organisationen und Unterzeichnenden fordern Bundesrat und Parlament auf, das Mitführen von Wildtieren in Zirkussen oder Varietés zu verbieten.»

In Europa reisen mehr als 1'000 Zirkusse, viele davon immer noch mit Wildtieren. Auch in der Schweiz sind grössere und kleinere Betriebe mit Wildtieren unterwegs. Nachdem Grossraubkatzen wie Tiger und Löwen bereits vor Jahren aus Schweizer Manegen verschwunden sind, weil es kaum möglich ist, ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, führen einzelne Zirkusunternehmen seit kurzem wieder Löwendressuren im Programm.
 
Das Mitführen von Wildtieren im Zirkus ist in mehrfacher Hinsicht mit grossem Tierleid verbunden:
 
Ein fahrender Zirkus kann auf die Bedürfnisse insbesondere von Wildtieren keine Rücksicht nehmen; enge Käfige, wiederholte Standortwechsel und der damit verbundene Auf- und Abbau bedeuten für die Tiere Stress. So verbringen die Tiere viel Zeit in beengten Transportwagen, inmitten lärmiger Umgebung und Langeweile. Zum Ausleben natürlicher Bedürfnisse wie Klettern, Graben, Laufen, Baden oder Schwimmen ist kein Platz. Auch Grosskatzen kann ein Zirkus naturgemäss nicht annähernd angemessene Umweltbedingungen bieten. Das führt zu massiven Verhaltensstörungen wie monotonem Hin- und Hergehen entlang der Gitterstäbe. Unverständlicherweise ist es Zirkusbetrieben sogar gestattet, ihre Tiere im Vergleich zur Haltung im Zoo in bis zu 30 Prozent kleineren Käfigen und Gehegen zu halten. Und selbst diese Minimalstanforderungen dürfen zeitweise noch unterschritten werden.
 
Die in Zirkussen gezeigten Dressurnummern sind oft das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden und keineswegs – wie gern behauptet wird – eine willkommene „Abwechslung“ oder eine „verhaltensgerechte Beschäftigung“ im bewegungsarmen Alltag der Tiere. Stattdessen müssen Wildtiere im Zirkus in der Manege häufig unnatürliche Bewegungsabläufe zeigen. Auch der zuweilen propagierte pädagogische Nutzen ist in Zirkusvorstellungen nicht vorhanden, stattdessen werden Tiere vermenschlicht oder als Clowns dargestellt. Dasselbe gilt für die Inszenierung von Löwen als Schmusekatzen.
 
Unter Zirkusbedingungen wird sowohl das Wohlergehen als auch die in der Schweiz ausdrücklich geschützte Würde von Tieren allein zu Unterhaltungszwecken schwer beeinträchtigt. Wildtiere gehören deshalb nicht in den Zirkus. Zahlreiche Länder - 19 davon in Europa - kennen bereits Verbote oder weitgehende Beschränkungen für Wildtiere im Zirkus. Es ist höchste Zeit für einen zeitgemässen Zirkus ohne Wildtiere auch in der Schweiz.
 
Alles andere verdient keinen Applaus!

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