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FAQ Hunde

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Mein Freund meint, man könne dem Hund ruhig Tischabfälle füttern, das hätte noch keinem seiner Hunde geschadet. Ich bin mir da nicht ganz sicher...

Hunde sollten direkt vom Tisch weg nie gefüttert werden, da dies zu unerwünschtem Bettelverhalten führen kann. Sollten Reste ungewürzter Speisen wie z.B. Teigwaren, Trockenreis oder für Hunde ungefährliches Gemüse vorhanden sein, können diese bei der nächsten Mahlzeit mit gefüttert werden. Je nach Resten-Menge muss die sonst übliche Futter-Ration entsprechend reduziert werden.
Vorsicht mit Knochen, die splittern können wie z.B. gekochte Geflügelknochen. Erstickung oder Verstopfung sind ebenso mögliche Gefahren beim Verzehr von gekochten Knochen.
Hunde brauchen geeignete Kauknochen für die Zahnpflege und den Stress-Abbau. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Hundesnacks, die man dem Hund auf seinem Liegeplatz vor dem Einnehmen der eigenen Mahlzeit anbieten kann. So lernen Hunde schnell, dass die Gerüche und Esswaren auf dem Tisch dem Menschen vorbehalten sind, sie aber während dem Essen ihren eigenen feinen Snack «mitessen» dürfen. Dies trägt auch zur Verbundenheit gemeinsamen Tuns bei und wird zum angenehmen Ritual für Mensch und Hund.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Ich möchte einen Hund übernehmen, was muss ich über den Zeitaufwand wissen?

Bestimmt sollte man sich zuerst über das neue Tierschutzgesetz betreffend Heimtierhaltung informieren, welche Voraussetzungen an eine Hunde-Adoption gestellt werden.
Wer ganztägig berufstätig ist und den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen kann, sollte unbedingt von einer Hunde-Adoption absehen. Die Haltungsbedingungen unterstehen heute nicht mehr reinem Privatrecht.
Eine Übernahme kostet, ob Welpe oder Hund aus dem Tierschutz, viel Zeit. Mit 14 Tagen Ferien ist es nicht getan.
Die sinnvoll gestaltete Zeit nach der Übernahme beschränkt sich anfänglich auf die häusliche Situation. Kurze Spaziergänge in langsamem Schritt ermöglichen dem erwachsenen Hund, die neue Fremde einzuordnen und möglichst positiv abzuspeichern. Beim Welpen gilt, dass man die ersten zwei Wochen möglichst im Haus und Garten verbringt. Danach geht man von der Wohnungstüre weg immer den gleichen Weg hin und zurück in der Zeitdauer, wie der Welpe an Wochen alt ist (z.B. Welpe ist 13 Wochen = 13 Minuten Spaziergang).
Grundsätzlich müssen Welpen öfters zum versäubern nach draussen gebracht werden als gesunde erwachsene Hunde. Alte Hunde hingegen brauchen wie Welpen wieder öfters die Möglichkeit zur Versäuberung. Dies liegt an den Schliessmuskeln.
Spaziergänge gehören vor allem dem Hund, d.h. laufen am Rad oder mit dem Menschen joggen sind keine artgerechten Ausführmöglichkeiten. Hunde möchten vor allem schnüffeln, Artgenossen treffen, die Umwelt erkunden und Hund sein dürfen und dies bei jedem Wetter. Gemeinsam unterwegs bedeutet, die Welt zusammen in Ruhe zu erkunden, Eindrücke sammeln und im eigenen Lerntempo gehen können. Es gibt Hunde, die nach kurzer Zeit bereits mit der Umwelt überlastet sind, vor allem dann, wenn die neue Umgebung nicht ihrer Herkunft entspricht. Dies trifft oft auf emigrierte Hunde zu, die sich plötzlich in einer lärmigen Stadt zurecht finden sollen oder auf Welpen/Junghunde, die in eine verkehrsreiche Umgebung vermittelt werden, obwohl sie in idyllischer ländlicher Harmonie aufgewachsen sind.
Der Zeitaufwand richtet sich also allgemein nach dem Individuum selbst. Sicher kann man pauschal sagen, dass fünf bis sechs Stunden pro Tag für Hunde in artgerechter Haltung aufgewendet werden müssen. Dabei eingerechnet sind Spaziergänge, Versäuberung, Kuschel- und Ruhezeiten, Fellpflege und Gesundheitsvorsorge, Futterzubereitung und Beschäftigung.
 
© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Hund & Kind, wie verträgt sich das?

Wenn man bereits vor der Hunde-Adoption weiss, dass in geraumer Zeit Nachwuchs geplant ist, sollte die Wahl der Hunderasse gut bedacht und individuelle Wesensvorzüge über das Aussehen gestellt werden. Und: Es gibt keine «kinderlieben» Hunderassen!
Es sollte keinesfalls ein Grund sein den Vierbeiner abzugeben, weil ein Baby erwartet wird. Wichtig ist, dass der Hund auch mit einbezogen wird, wenn das Baby ankommt. Je mehr sich alles um den neuen Erdenbürger dreht und der Hund ausgeschlossen wird, kann es zu massiven Problemen beim Vierbeiner kommen.
Ist der Wunsch nach einem Hund im bereits bestehenden Kinderhaushalt da, sollten die Kinder schon im schulfähigen Alter sein. Kinder können niemals einen Hund allein erziehen. Es braucht die Umsicht und Führung der Eltern. Kinder müssen lernen, wie sie sich gegenüber Hunden richtig verhalten sollen. Sie sollten die Hundesprache, Signale und Bedürfnisse eines Hundes kennen. Dies bedingt, dass die Eltern dieses Wissen bereits haben! Unfälle können verhindert werden, wenn sich alle Beteiligten an Regeln halten und auf den Respekt gegenüber anderen Lebewesen achten.
Kinder und Hunde dürfen niemals zusammen allein gelassen werden. Auch vom Ausführen des Hundes durch Kinder ist absolut abzuraten. Als Eltern haben Sie die Pflicht, auch immer mal wieder Kind und Hund zu beobachten. Viele Kinder verstehen ihre «Macht» gegenüber dem Hund falsch und kommandieren ihn sinnlos herum oder lassen ihm keinen Freiraum mehr.
Falls Sie einen Welpen übernehmen gestaltet sich die erste Zeit sehr intensiv. Welpen sind Hundebabys, die nicht von Kindern umsorgt werden können. Fehlverknüpfungen in diesem Zusammenhang sind häufige Ursachen für späteres Aggressionsverhalten des Hundes.

Wenden Sie sich bei Fragen an eine ausgebildete Fachperson.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Wie wird mein Welpe stubenrein?

Je besser Sie auf die Fürsorge-Appelle Ihres Welpen eingehen, desto weniger Probleme werden Sie später haben. Denken Sie auch daran, dass der Kleine zuerst sein neues Zuhause erkunden und kennen lernen muss. Nach gewisser Zeit weiss er dann, wo sein Heim (seine Höhle) anfängt und aufhört. Bei Kleinhunden kann es etwas länger dauern, da die Wohnsituation für sie viel unübersichtlicher erscheint als für einen grösseren Hund. Wird der Hund räumlich immer eingeschränkt, dauert dieser Erziehungsschritt meist noch länger. Erziehung zur Stubenreinheit hängt aber auch von der Aufzucht beim Züchter ab. Sollten Sie den Tipp bekommen, den Welpen in eine Box zu sperren, verstösst diese Handlung gegen das Tierschutzgesetz!
Je geregelter Ihr Tagesablauf jetzt ist, desto schneller wird Ihr Kleiner kontrollierbar. Bedenken Sie bitte, dass der Welpe seinen Schliessmuskel noch nicht so gut kontrollieren kann, ähnlich wie Menschenkinder, die diese Zeit mit Windeln überbrücken (und dann auch wieder im Alter, wenn die Muskeln schlaffer werden). Loben Sie den Kleinen mit Worten und Leckerchen, wenn er brav sein Geschäftchen am richtigen Ort gemacht hat. Schimpfen Sie niemals mit ihm und werden Sie keinesfalls handgreiflich, wenn er sich im Haus versäubert. Er kann Sie nicht verstehen, wenn Sie inkonsequent sind! Seine Notdurft zu verrichten ist für den Welpen ein natürliches Verhalten. Sie können ihn nicht draussen dafür loben und drinnen dafür ausschimpfen. Es kann Tage oder Wochen dauern, bis der Welpe stubenrein wird. Der Erfolg zeigt sich auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Sicher müssen Sie anfänglich damit rechnen, nachts alle zwei bis drei Stunden rauszugehen. Am besten bringen Sie den Kleinen immer an die selbe Stelle. Gut eignet sich dafür eine Wiesenfläche oder Waldboden.
Mit zunehmender Verlässlichkeit des Versäuberungsrituals können Sie dem jungen Hund auch beibringen, sich auf verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, mit und ohne Leine zu versäubern. Sonst könnte es später sein, dass der erwachsene Hund nur auf Wiesenflächen oder nur ohne Leine, oder nur auf Asphalt «machen» kann. Gerade in Städten werden Sie dann vielleicht kilometerweit laufen müssen, um ein Stückchen Wiese zu finden, damit Ihr Hund seine Notdurft verrichten kann.

Das Wichtigste zur Stubenreinheit:

– Finden Sie heraus, wie Ihr Welpe anzeigt, dass er «mal muss». Vielleicht läuft er zur Tür, oder er dreht sich im Kreise, hebt das Pfötchen, winselt, ist unruhig oder er stupst Sie – wie auch immer; nehmen Sie ihn auf den Arm und tragen Sie ihn an einen geeigneten Platz. Warten Sie ruhig, bis er sich löst und loben Sie ihn sofort ruhig danach. Je besser Sie auf seine Sprache reagieren, desto schneller wird er verstehen, dass er sich melden soll wenn er raus muss, und dies auch nachts.
– Wenn ein Missgeschick passiert, putzen Sie es kommentarlos weg.
– Nach dem Schlafen, Spielen, Fressen, Trinken oder bei Aufregung (z.B. Besuch) muss der Welpe sich lösen dürfen. In der Regel anfänglich alle zwei Stunden, auch nachts.– Lassen Sie den Welpen nicht alleine in den Garten, um sich zu versäubern, sondern begleiten Sie ihn. Ohne Sie würde er sicher so schnell wie möglich wieder zu Ihnen zurück kommen wollen, weil er sich alleine unwohl fühlt. Darüber hinaus «vergisst» er sein Bedürfnis und würde sein Geschäft dann, wieder zurück bei Ihnen, in der warmen Stube verrichten.
– Schimpfen Sie niemals mit dem Welpen, auch dann nicht, wenn Sie ihn «inflagranti» beim Hineinmachen erwischen. Er wird nicht lernen, dass er nur «draussen» machen soll, sondern dass Sie unberechenbar sind und Ihre Nähe gefährlich ist. Daraus kann kein Vertrauen wachsen. Eher «macht» Ihr Welpe dann dort in die Wohnung, wo Sie gerade nicht anwesend sind. Es kann auch passieren, dass der Welpe sich nicht mehr traut, grundsätzlich in Ihrer Anwesenheit sein Geschäftchen zu machen, also auch draussen nicht, wenn Sie dabei sind.

Wenden Sie sich bei Fragen an eine ausgebildete Fachperson.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

FAQ Katzen

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Wozu dient eigentlich ein Kratzbaum?

Katzen sind Raubtiere und entsprechend mit Waffen ausgerüstet. Neben ihren Zähnen sind das die Krallen. Die Krallen wachsen ständig nach, vom Aufbau her ähneln sie Zwiebeln mit vielen Schichten. Die oberste Schicht wird regelmässig abgestossen, so bleiben die Krallen scharf.

An den Hinterpfoten wird die Krallenpflege durch die Katze mit den Zähnen betrieben, die oberste Schicht wird abgeknabbert. Für die Vorderpfoten benötigt die Katze eine Fläche zum Kratzen - dadurch wird die inzwischen stumpfe Schicht «abgezogen». Wenn die Katze also am Sofa oder an den Tapeten kratzt, ist das keine Böswilligkeit, sondern absolut notwendige (!) Körperpflege.

Will man seine Einrichtung schonen, kommt man um die Anschaffung eines Kratzbaumes (oder auch Kratzbrettes) nicht herum. Im Handel gibt es zahlreiche verschiedene Modelle, in allen nur denkbaren Farben, Formen, Grössen und Preislagen. Wofür man sich entscheidet, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Jedoch sollte man unbedingt auf Stabilität und Sicherheit des Katzenmöbels achten!

Eine Katze kann durch einen umfallenden, schweren Kratzbaum nicht  nur dauerhaft von der Benutzung abgeschreckt, sondern sogar getötet werden! Wegen billiger Verarbeitung herausragende Nägel oder Klammern  können das Tier böse verletzen. Also lieber ein bisschen mehr ausgeben und auf solide Verarbeitung achten. Und, ganz wichtig, auf absolut sichere Verankerung des Kratzbaumes an Wand und Zimmerdecke achten!

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Was sollte auf keinen Fall gefüttert werden?

Generell ist für den menschlichen Geschmack zubereitete Nahrung nicht als Katzenfutter geeignet. Tabu  sind schokoladenhaltige Lebensmittel: Schokolade enthält Theobromin, einen Stoff, den die Katze nur so langsam abbauen kann, dass er sich bis zu einer giftigen Dosis anreichern kann. Des weiteren ist nicht jede Sorte Fleisch, vor allem roh, geeignet als Katzennahrung. Rohes  Schweinefleisch kann z.B. für den Menschen harmlose Herpesviren enthalten, die bei Katzen die tödliche Aujeszky'sche Krankheit (Pseudowut) hervorrufen. Einige Schinken- und Salamisorten enthalten rohes Schwein und fallen daher ebenfalls unter dieses Verbot. Bei rohem Geflügel besteht die Gefahr von Salmonelleninfektionen, so dass Geflügelfleisch besser durchgegart gefüttert werden sollte. Ausserdem kann rohes Fleisch die Erreger der Toxoplasmose enthalten.

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Trocken- oder Nassfutter, was ist besser?

Hochwertiges Dosenfutter kostet zwar mehr als ebensolches Trockenfutter, hat aber - wenn es angenommen wird - deutliche Vorteile aufzuweisen. Auch wenn prinzipiell beide Futterarten Harnwegserkrankungen vorbeugen sollen, wird ausschliessliche Trockenfutterfütterung nach wie vor als Risikofaktor für Harnsteine genannt. Feuchtfutter ist besser verdaulich und erhöht die Flüssigkeitsaufnahme. Dadurch ist die «Urinierhäufigkeit» höher, was ein wichtiger Faktor zur Vorsorge vor Harnsteinen ist, weil dabei die Möglichkeit zur Kristallbildung eingeschränkt wird. Bei Trockenfutterfütterung ist darauf zu achten, dass der Katze genügend Trinkwasser bereit steht, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken - am besten an verschiedenen Stellen und nicht nur in der Nähe des Futterplatzes. Der Nutzen von Trockenfutter bezüglich der Verhinderung von Zahnstein wird stark überschätzt, schon weil das Gebiss der Katze das Kauen im eigentlichen Sinne nicht ermöglicht.

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Ich möchte eine Katze, was soll ich tun?

Bevor man sich für die Haltung einer Katze entscheidet, sollte man kritisch überprüfen, ob man dem Tier ein gutes Zuhause geben kann. Neben den anfallenden Kosten gehört dazu auch eine Portion Toleranz. Wer es  nicht verkraften kann, wenn die Katze mal eine Tapete ankratzt, auf den Teppich macht oder eine Vase umwirft, der wird wahrscheinlich nicht viel Spass an ihr haben. Auf keinen Fall sollte man sich spontan entscheiden oder das Tier gar verschenken, ohne die Lebensumstände vorher genau geprüft zu haben. Hierzu gehört auch die Berücksichtigung der Tatsache, dass Katzen deutlich über 20 Jahre alt werden können.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Kastration?

Ein Richtwert ist das Alter von 6 Monaten. Jugendliche Freigänger und junge Katzenpärchen sollten jedoch früher kastriert werden. Die erste Rolligkeit einer Kätzin kann bereits im Alter von 4-5 Monaten stattfinden und muss keineswegs abgewartet werden. Im Gegenteil ist es sogar günstiger, wenn die Kastration vorher stattfindet.

Sorgen, eine zu früh vorgenommene Kastration könnte der Entwicklung einer Katze schaden sind unbegründet. Das weit verbreitete Vorurteil, ein Kater könnte durch einen frühen Kastrationszeitpunkt später Probleme mit den Harnwegen bekommen ist zweifelsfrei widerlegt: für die Harnwegsentwicklung spielt Testosteron keine Rolle. Auch Grösse und Körperbau sind genetisch bedingt und nicht von Geschlechtshormonen abhängig.



FAQ Nager

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Was bedeutet Kokzidiose bei Kaninchen?

Die Kokzidiose gehört zu den bedeutendsten parasitären Erkrankungen des Kaninchens, da sie praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vorkommt. Kokzidien sind Einzeller, die in den Zellen der Darmschleimhaut (Darmkokzidiose) oder der Gallengänge (Leberkokzidiose) schmarotzen. Sie entwickeln sich in einem mehrphasigen, komplizierten Zyklus, an dessen Ende sogenannte Oocysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann als infektionstüchtige Stadien von den Tieren aufgenommen. Für Jungtiere stellt das verschmutzte Gesäuge der Häsin eine gefährliche Infektionsquelle dar. Viele Kaninchen sind mit den Erregern der Darmkokzidiose latent infiziert, das heisst sie scheiden die Erreger in grossen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Belastung der Tiere durch Infektionen, Transportstress oder Fütterungsfehler, bricht die Erkrankung aus. Bei geringgeradigem Befall verläuft die Erkrankung symptomlos. Sind aber ausgedehnte Darmschleimhautbezirke durch die Kokzidienbesiedlung entzündet, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und ausgenutzt werden. Die erkrankten Tiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutigem Durchfall. Ist die Darmflora geschädigt, können sich auch bakterielle Infektionen ausbreiten, die mit starker Gasbildung im Darm einhergehen. Jungtiere erkranken am schwersten. Unter ihnen kann die Sterblichkeitsrate bis 100 Prozent betragen. Bei der Leberkokzidiose steht eine ausgedehnte Entzündung der Gallengänge und eine Leberschwellung im Vordergrund. Damit verbunden ist eine schwere Störung des Allgemeinbefindens. Die Tiere magern ab, Durchfälle sind aber selten. Bei dieser Form der Kokzidiose sind ältere Tiere stärker betroffen als Jungtiere. Nach einem Krankheitsverlauf von mehreren Wochen kann auch die Leberkokzidiose tödlich enden. Durch mikroskopische Kotuntersuchung weist der Tierarzt die Erkrankung nach. Zur Therapie werden Sulfonamidpräparate eingesetzt. Der Infektionskreislauf muss durch gründliche Käfighygiene und Desinfektion unterbrochen werden. In grösseren Beständen verhindern Bodenlaufgitter, dass infektiöser Kot oder infizierte Einstreu aufgenommen wird. Die in der Heimtierhaltung übliche Einstreu muss täglich ausgewechselt werden. Eine gründliche Käfigdesinfektion mit kochendem Wasser tötet Oocysten zuverlässig ab. Die in die Umwelt abgegebenen Oocysten sind sehr widerstandsfähig, so dass die Einschleppung in einen kokzidienfreien Bestand nicht nur über zugekaufte Tiere, sondern auch über Frischfutter und mangelhaft gereinigte Futternäpfe und Käfige erfolgt. Grösstmögliche Sauberkeit ist zur Vorbeugung besonders wichtig. Grünfutter und Heu sollten grundsätzlich nicht mit der Einstreu in Berührung kommen und über Futterraufen angeboten werden. Für neu zugekaufte Tiere empfiehlt sich zunächst die Unterbringung in einem separaten Käfig, bis eine Kotuntersuchung die Kokzidienfreiheit bestätigt oder eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt ist.

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Wie ist die Lebenserwartung von Nagern?

Lebenserwartung

Kaninchen 8 - 10 Jahre Lebenserwartung
Meerschweinchen 6 - 10 Jahre Lebenserwartung
Hamster 2 - 3  Jahre Lebenserwartung
Rennmäuse 4 - 5 Jahre Lebenserwartung
Farbmäuse 2 - 3 Jahre Lebenserwartung
Streifenhörnchen 5 - 7 Jahre Lebenserwartung
Chinchilla 15 - 20 Jahre Lebenserwartung
Ratten 2,5 - 3  Jahre Lebenserwartung
Degu 4 - 5 Jahre Lebenserwartung

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Ich möchte ein Chinchilla als Haustier. Was muss ich über Haltung und Ernährung wissen?

Haltung:
Chinchillas muss man mindestens zu zweit halten. Dabei kann man zwei Böckchen, zwei Weibchen oder ein Pärchen halten. Bei letzterem sollte man sich aber darüber im klaren sein, das sie bis zu drei Würfe ihm Jahr haben und jedes Mal ein bis vier Junge gebären können. Man sollte sich also vorher darum kümmern, was man mit dem Nachwuchs macht. Ausserdem ist die Kastration der Böckchen immer noch sehr riskant und viele Chinchillas sterben an ihr, da sie die Narkose nicht überleben oder nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen. Oft akzeptiert das Weibchen auch das kastrierte Männchen nicht mehr und man muss die zwei trennen, da das Weibchen das Böckchen angreift, weil es dieses nicht mehr decken kann. Wenn man sich trotz allem zur Kastration entschliessen sollte, dann sollte man darauf achten, dass der Tierarzt Erfahrungen mit der Kastration von Chinchillas hat und eine Gasnarkose (Isofluran) verwendet.

Ernährung:
Das Hauptnahrungsmittel für Chinchillas sind extra Chinchillapellets und Heu. Das ist das Allerwichtigste. Zusätzlich kann man selten auch noch Leckerlis geben. Aber bitte nicht zu viele. Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen und man sollte mit Leckerlis sehr sparsam umgehen, auch wenn die Tiere noch so niedlich betteln.
Als Leckerlis eignen sich (allerhöchstens pro Tag eines dieser Leckerlis pro Tier!):
Haferkissen
getrocknete (ungezuckerte!) oder rohe Äpfel
getrocknete Hagebutten
ungeschwefelte Rosinen
getrocknete Kräuter, wie z.B. Brennnessel und Löwenzahn (Achtung! Nicht alle Kräuter sind für Chins verträglich!)

Kräutermischungen sind nicht unbedingt geeignet, weil in ihnen oft Kräuter enthalten sind, die teilweise gegensätzliche Auswirkungen auf den Organismus haben können.

Käfig:
Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Käfig nie zu gross, sondern immer nur zu klein sein kann. Für zwei Tiere sollte man mindestens einen Käfig haben, der 1 m hoch ist und die Grundfläche 1 m mal 50 cm hat. Als Einrichtung eignet sich 1 grosses Schlafhaus, was man am höchsten Punkt das Käfigs befestigen sollte, 1 Futternapf, 1 Heuraufe (bitte darauf achten, dass sich das Tier nicht verletzen kann), 1 Trinkflasche und das Sandbad (was man mit speziellen Chinchillasand befüllen sollte - Quarzsand/Vogelsand eignet sich nicht!). Zusätzlich kann man auch noch Äste anbringen, aber bitte nur ungespritzten Obstbaum (kein Steinobst!), Weide und Haselnuss, alles andere ist giftig für Chinchillas.

Einstreu:
Als Einstreu eignet sich am besten normales Kleintierstreu. Man sollte keine Stroh- oder Hanfpellets benutzen, da die Chinchillas diese fressen können und sie dann im Magen aufquellen. Daran sind schon Chinchillas gestorben!

Empfehlenswerte Seiten über Chinchillas: www.ig-chinchilla.de knuddelbande.de.vu

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Durchfall beim Kaninchen/ Meerschweinchen, was tun?

Durchfall hat verschiedene Ursachen. Diese Erkrankung muss sehr ernst genommen werden. Sie ist ein Alarmsignal des Körpers.

Es gibt unterschiedliche Anzeichen für Durchfall: Der Kot sieht anders aus und riecht. Bitte nicht zu verwechseln mit dem Blinddarmkot.  Aber der Blinddarmkot wird von den Kaninchen und Meerschweinchen gefressen. Auf diese Art wird der vorverdaute Futterbrei - sehr vitaminreich - noch einmal dem Verdauungssystem zugeführt. In der Regel wird der Kot direkt vom After weg gefressen. Er ist weich und schaut traubenförmig aus. Hindert man die Tiere daran, können sie sterben.

Anzeichen von Durchfall beim Meerschweinchen und Kaninchen:
Schmieriger - weicher - übelriechender Kot
Veränderte Farbe des Kotes
Verklebte - verschmutzte Analregion des Tieres

Durchfall durch falsche Ernährung:
Zuwenig Heu gegeben oder schlechte Qualität - dadurch entsteht Rohfasermangel. Dieser verursacht eine Fehlgärung im Verdauungstrakt, die Blähungen und Durchfall auslöst. Darmparasiten (Kokzidien), Bakterien oder Viren können die Ursache sein. Durchfall kann auch durch überwiegende Trockenfütterung ausgelöst werden. Verdorbenes Futter oder die falsche Futterzusammenstellung lösen ebenfalls Durchfall aus.

Zahnprobleme: Dadurch wird das Futter nicht kontinuierlich und ausreichend aufgenommen. Die Nahrung kann nicht richtig zerkaut werden - Verdauungsprobleme entstehen. Abhilfe kann hier nur der Tierarzt schaffen.

Erste Massnahmen:
Sofort gutes Heu verabreichen
Weniger Saftfutter - dafür mehr Äpfel anbieten
Darauf achten, dass die Tiere Flüssigkeit aufnehmen
Kamillen- oder Ringelblumentee anbieten

Chronischer Durchfall:
Es gibt verschiedene Erscheinungsformen beim chronischen Durchfall. Nur danach richtet sich die jeweilige Behandlung des Tierarztes.

Als hilfreich bewährt hat sich übrigens die Verabreichung von getrockneten Heidelbeeren.

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Ich möchte meinem Sohn einen Hamster schenken. Wie halten wir unseren künftigen «Familienzuwachs» artgerecht?

Hamster sind Einzelgänger, die ihr Revier auch gegenüber Artgenossen verteidigen. Nicht selten kommt es zu heftigen Beissereien. In der Natur, der kargen Wüsten- und Steppenvegetation, braucht ein Hamster, um sich ausreichend zu ernähren, ein relativ grosses Gebiet, dass er gegenüber Artgenossen heftig verteidigt. Diese ausgeprägte Bereitschaft zur Revierverteidigung bleibt auch im Käfig. Es gibt Ausnahmen bei den Hamstern - die Zwerghamster -, die in einer Gruppe gehalten werden können. Der normale Hamster, auch Goldhamster genannt, ist ein echter Single. Hamster sind Nagetiere, deren Schneidezähne ständig nachwachsen und daher abgenutzt werden müssen. Hamster werden vor allem abends und nachts aktiv, tagsüber schlafen sie. Werden sie tagsüber gestört, verlieren sie ihren natürlichen Lebensrhythmus, werden krank/bissig und sterben früh. Hamster sind deshalb nichts für kleine Kinder.

Der Käfig sollte mindesten 100cm lang sein, mit waagrechten Gitterstäben/ca. 12 mm Abstand. Durch Schrägen verbundene Etagen vergrössern den Käfig. Der Hamster braucht ein grosses Schlafhaus zum Rückzug und für seine Vorräte. Hamster legen sich wie in der Natur einen Futtervorrat an. Das bitte nicht verhindern. Als Einstreu eigenen sich Strohpresslinge, Hobelspäne und Rindenmulch. Der Hamster baut sich ein Nest und polstert das aus. Darum auch Heu anbieten. Als Futter pflanzliche Kost anbieten. Täglich auch etwas Grün- und Saftfutter anbieten. Hamster brauchen auch tierisches Eiweiss in Form von Mehlwürmern, Quark oder Joghurt. Frisches Trinkwasser muss immer zur Verfügung stehen. Wer dem Hamster seinen natürlichen Lebensansprüchen auch als Haustier gerecht wird, hat ein liebenswertes, pflegeleichtes Haustier.

FAQ Pferde

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Wieviel Bewegung braucht mein Pferd?

Das Pferd sollte täglich mindestens einmal bewegt werden, da es von Natur aus ein Lauftier ist. Es kann durch Reiten (Reitsport), Longieren, Weidegang oder «Scheuchen» bewegt werden. Bei Pferden mit Rückenproblemen wird empfohlen, so oft wie möglich Longenarbeit durchzuführen, denn dabei wird die Rückenmuskulatur aufgebaut und gestärkt und der Rücken des Pferdes ist durch das Gewicht des Reiters nicht belastet. Jedes Pferd sollte so häufig wie möglich mit Artgenossen auf die Weide gebracht werden.

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Ich möchte Informationen zu Gallen!

Unter einer Galle versteht man in der Veterinärmedizin, vor allem in der Pferdemedizin, eine Umfangsvermehrung synovialer Strukturen (Gelenke, Sehnenscheiden, Schleimbeutel ), die durch eine entzündliche Vermehrung der Synovia hervorgerufen wird. Während Gallen von Hautschleimbeuteln meist nur ein kosmetisches Problem sind, führen Anschwellungen der übrigen Strukturen auch zu Lahmheiten.

Je nach betroffener Struktur spricht man von:
Gelenkgalle
Sehnenscheidengalle (Tendovaginitis)
Schleimbeutelgalle (Bursitis)

Für einige häufiger betroffene Strukturen haben sich spezielle Bezeichnungen eingebürgert:

Eiergalle: Anschwellung des Schleimbeutels am Fersenbeinhöcker ( Bursa subtendinea calcanea)

Genickbeule: Anschwellung des Schleimbeutels zwischen Nackenband und Atlas (Bursa subligamentosa nuchalis cranialis)

Knieschwamm : Anschwellung des Hautschleimbeutels vorn an der Vorderfusswurzel (Bursa subcutanea precarpalis)

Kreuzgalle: Anschwellung des Sprunggelenks Kurbengalle: Anschwellung der gemeinsamen Sehnenscheide von Musculus flexor digitorum lateralis und Musculus tibialis caudalis

Liegebeul: Anschwellung des Schleimbeutels unter dem Ansatz des Musculus biceps femoris am Condylus lateralis des Oberschenkelknochens (Bursa subtendinea musculi bicipitis femoris)

Piephacke: Anschwellung des Hautschleimbeutels am Fersenbein (Bursa subcutanea calcanea)

Stollbeule: Anschwellung des Hautschleimbeutels am Ellenbogenhöcker (Bursa subcutanea olecranii)

Die Behandlung richtet sich danach, ob eine infektiöse oder nichtinfektiöse Entzündung vorliegt.

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Ist die Robusthaltung / Weidehaltung wirklich so anstrengend für den Besitzer?

Die Robusthaltung ist die Idealform für das Pferd, die dafür dem Halter sehr viel abverlangt. Das Pferd wird hier in einer Herde auf einer hinreichend grossen Weide - etwa ein halber Hektar je Pferd - ganzjährig draussen gehalten. Die Weide benötigt einen Sonnen- und optimalerweise auch einen Windschutz, etwa einen Baum oder einen einfachen Unterstand. Da das Pferd hier hinreichend Gelegenheit hat seine Sozialkontakte auszuleben und auch seinem Bewegungsdrang jederzeit nachgeben kann, ist es naturgemäss nicht mehr so sehr an seinem Reiter interessiert, der ihm endlich die lang ersehnte Bewegung ermöglicht. Da es hier auch immer aus einer Herde geholt werden muss, kann diese Haltungsform für Pferde, die ohnehin nur schwer wieder von der Weide zu holen sind, nicht empfohlen werden (es sei denn, der Halter möchte aufs Reiten verzichten). Gerade bei schlechtem Wetter verlangt diese Haltungsform dem Reiter viel Arbeit ab, da die Pferde diesem Wetter voll ausgesetzt sind und dementsprechend erst aufwändig geputzt werden müssen, bevor man ihnen einen Sattel auflegen kann.

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Was ist bei der Fellpflege besonders zu beachten?

Vor dem Reiten ist auf ein sauberes Fell besonders zu achten. Schmutz, vor allem in der Sattellage, kann schmerzhafte Scheuerstellen hervorrufen. Bei guter Fellpflege kann auch festgestellt werden, ob das Pferd vielleicht eine Hautkrankheit, Parasiten oder Verletzungen hat, was manchmal nicht auf den ersten Blick gesehen wird. Ein gesundes Tier hat ein leicht glänzendes (Sommer)-Fell. Die Fellpflege sollte aber keinesfalls übertrieben werden, ein gewisser Anteil Staub im Fell ist für das Pferd ein Schutz. Im Winter legen sich einige Pferde (besonders, wenn sie in Offenstall- oder Robusthaltung leben) eine regelrechte Schlammkruste als zusätzliche Schutzschicht zu. Keinesfalls darf auch der natürliche Fettgehalt des Felles durch Einsatz von Chemikalien für ein glänzendes Fell oder zu häufiges Waschen mit Seife zerstört werden. Zur Fellpflege gehört für das Pferd nicht nur ein Bad im Staub, sondern im Sommer auch einmal einige Stunden im Regen zu stehen. Pferde wälzen sich gerne im Schlamm, selbst wenn sie gerade geputzt wurden. Wen Mistflecken z. B. beim Schimmel stören, der kann die Stelle mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone einreiben. Nach einigen Minuten sollte der Fleck verschwunden sein. Fliegeneier kann man leicht mit verdünntem Essig abwaschen.

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Was zeichnet einen Töltsattel aus?

Der Töltsattel ist speziell für Gangpferde. Er hat seinen Schwerpunkt meist weiter hinten als gewöhnliche Sättel, kann aber auch einem Vielseitigkeitssattel ähnlich sehen. Da der Schwerpunkt weiter hinten im Sattel liegt, ist das Tölten fürs Pferd erleichtert. Je nach Hersteller sind die Sättel unterschiedlich aufgebaut. Die Sitzfläche ist nicht immer glatt, sondern oft auch gerippt, ebenso die Pauschen. Man kann als Polster, Schabracken, Satteldecken aber auch Gelpads nehmen.

FAQ Reptilien

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Wo bekomme ich Schlangen?

Schlangen sind immer häufiger im Sortiment des Zoofachhandels erhältlich. Der Fachhändler ist in der Regel bereit, die gewünschte Schlange zu besorgen, sofern er die nötigen Kontakte dazu hat. Sollte man auf diesem  Weg keinen Erfolg haben, so hilft die Recherche in den zahlreichen Fachzeitschriften. Dort inserieren sowohl Händler wie Hobbyzüchter.

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Wie entsteht beim Gecko ein Knickschwanz?

Der als Fettreservoir dienende Schwanz vieler Geckos wird im Terrarium durch intensives Füttern oft zu massig. Wenn das bei einem Taggecko geschieht, der oft mit dem Kopf nach unten ruht, neigt sich der übergewichtige Schwanz mit der Zeit rückenwärts. Die Muskulatur erschlafft und bringt den Schwanz nicht mehr in die richtige Position.

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Was ist bei einer Desinfektion des Quarantäneterrariums zu beachten?

Eine komplette Desinfektion sollte man vermeiden, weil sie mit erheblicher Störung verbunden ist. Es reicht völlig, die Exkremente täglich zu entfernen und nur die stark verschmutzten Bereiche mit einer Desinfektionslösung zu reinigen. Eine Komplettdesinfektion ist nur dann angezeigt, wenn ein Tier einer Gruppe verendet.

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Ein kranker Gecko wurde mir zum Kauf angeboten. Lässt sich ein solcher wieder gesund pflegen?

Es ist dringend abzuraten, ein krankes Tier aus Mitleid zu übernehmen, denn es stellt eine Gefahr für den vorhanden Bestand dar. Der zeitliche wie finanzielle Aufwand für seine Pflege steht meist nicht in Relation zu einem möglichen Genesung.

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Was mache ich, wenn meine Schlange bei Lebendfütterung nicht gleich «zugreift»?

Grundsätzlich gilt, dass wer Schlangen mit lebenden Tieren füttert, den Fressakt überwachen muss. Nagetiere wie eine Maus oder gar eine Ratte sollten man nicht im Terrarium lassen, wenn die Schlange nicht schon nach kurzer Zeit Interesse am Beutetier zeigt und es tötet. Es kann sonst durchaus vorkommen, dass Nager mit ihrem kräftigen Gebiss die Schlange verletzen.

FAQ Vögel/Sittiche

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Was gehört in eine Vogelapotheke?

Mit blutstillender Watte können Sie Blutungen stillen und mit Jodsalbe desinfizieren. Kleine Wunden können mit Wattestäbchen abgetupft werden. Mit einer kleinen Schere lassen sich störende oder verklebte Federn entfernen. Bei Aufnahme von schädlichen Stoffen haben sich Vogelkohle oder Heilerde bewährt. Traubenzucker kann im Schockzustand die notwendige Energie liefern. Und ganz wichtig: Immer die Telefonnummer Ihres Tierarztes griffbereit haben, um im Notfall keine Zeit zu verlieren.

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Ich habe eine grosse Voliere mit Kanarienvögeln und Zebrafinken. Vergesellschaften sich diese auch mit einem Sittich?

Mit friedlichen Arten geht das meistens problemlos. Gut vertragen müssten sich Ihre Vögel mit Nymphen- Ziegen- oder Katharinasittichen. Bieten Sie den Vögeln ausreichende Rückzugsmöglichkeiten durch Bepflanzung.

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Warum sitzt das Weibchen unseres Singsittichpaars so gerne in einer dunklen Schrankecke?

Ihre Sittiche sind in Brutstimmung und mangels einer geeigneten Bruthöhle sucht das Weibchen den Schrank auf. Durch Störungen - Geschäftigkeit in der Wohnung oder das Zurücksetzen in die Voliere - kommt es aber vermutlich nicht zur Eiablage.

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Wir interessieren uns für einen Felsensittich. Was müssen wir beachten?

Felsensittiche kommen aus einem kargen, teils gebirgigen Landstrich in Patagonien und Uruguay. Es sind relativ grosse Sittiche, die sich in einem Schwarm sehr wohl fühlen. Wenn man sich nicht mehrere Stunden pro Tag intensiv mit dem Vogel beschäftigen kann, ist von einer Einzelhaltung dringend abzuraten. Wegen ihres grossen Nagebedürfnisses sollten sie in einer Metallvoliere mit mindestens vier Quadratmetern Grundfläche und zwei Metern Höhe gehalten werden. Wichtig: Felsensittiche haben ein gewaltiges Stimmorgan. Vergewissern Sie sich beim Hausbesitzer, ob die Haltung überhaupt erlaubt ist und nehmen Sie vorsichtshalber Kontakt mit Ihren Nachbarn auf. Fazit: Felsensittiche sollte man eher nicht in der Wohnung halten.

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Soll ich meinen Kanarielvogel beim Freiflug füttern?

Sie sollten ihm lediglich einen kleinen Leckerbissen anbieten. Satt essen sollte er sich im Käfig. Das erleichtert die Rückkehr in das Vogelheim.

FAQ Fische

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Worauf muss ich beim Fischkauf achten?

Achten Sie immer darauf, dass die Fische in der Aquariumsanlage des Zoohändlers munter und lebendig mit gespreizten Flossen umherschwimmen. Körper und Flossen sollten frei sein von grauen, roten oder blutunterlaufenen Stellen und kleinen weissen Pünktchen. Die Fische sollten auch nicht an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen, weder schaukeln, winden oder sich am Dekorationsmaterial scheuern. Der Kot, sollte er zu sehen sein, soll dunkel und geformt sein, nicht grau und fädig. Gesunde Fische stürzen sich IMMER auf angebotenes Futter.

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Darf ich in einer Mietwohnung Fische halten?

Die Aquaristik kann, wenn sie im normalen Rahmen betrieben wird, von keinem Vermieter verboten werden. Voraussetzung ist, dass keine Belästigungen und keine Beschädigungen der Mietsache entstehen.Tipp: Erweitern Sie ihre Haftpflichtversicherung auf Schäden, die Dritten durch das Aquarium entstehen könnten.

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Meine Fische schwimmen an der Wasseroberläche und atmen sehr schnell. Was kann das sein?

Ihre Fische leiden an Sauerstoffmangel. So schaffen Sie Abhilfe: Sorgen Sie für genügend Wasserbewegung, kontrollieren Sie die Temperatur, entfernen Sie Mulm, Schmutz und altes Filtermaterial. Ist eventuell der Fischbestand zu hoch? Bei nächtlichem Sauerstoffmangel: mehr belüften. Bei Labyrinthfischen muss zudem unter der Deckscheibe Luftraum bleiben.

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Was um alles in der Welt ist ein «küssender Gurami»?

Das ist nichts anderes als ein Scheibenputzer. Sein «Kussmund» gibt ihm diesen Namen.

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Pflanzen in meinem Aquarium sind gelb geworden und wachsen nicht? Grund?

Mögliche Ursachen: Nährstoffmangel, zuwenig C02, fauliger Bodengrund, zuwenig Licht. Besorgen Sie sich einen guten Volldünger, erhöhen sie die C02-Menge, erneuern Sie die Leuchtstoffröhren. Dann sollte alles wieder im Lot sein.

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