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Ratgeber Hund

Erfahren Sie nachfolgend viel Interessantes zu den Themen: Hund und Erziehung, Hundekauf, Hundeernährung, Hundeverhalten, Hundepflege, Reisen mit dem Hund, Hund & Kind. Ebenso zum Verhältnis Hund und Katze.

In unserer Checkliste erfahren Sie alles was Sie bei einem Hundekauf beachten sollten.



Ob ein Welpe einzieht oder ein älterer Hund übernommen wird: Hunde, die aus gewohntem Umfeld in einen neuen Haushalt...


mehrhundehaltung

Sich einen Hund anzuschaffen, ist schon mit einer grossen Verantwortung verbunden. Sich einen zweiten oder mehrere...


Katzen passen für Hunde in deren natürliches Beuteschema. Allerdings können sich Katzen und Hunde unter einem Dach auch...


Papier ist geduldig, Webseiten sind es auch! Nicht alles, was dort steht, entspricht der gefühlten Wahrheit des...


Was man als Hundehalter beachten muss um Konflikten zu vermeiden Und Tipps für Menschen, die Angst vor Hunden haben.


Den Gedanken daran, dass der eigene geliebte Hund mal nicht mehr da sein wird, schieben die meisten Hundehalter gerne...


Wichtigster Punkt trotz allem: Ruhe bewahren! Entläuft ein Hund ausserhalb seines ihm bekannten Wohnortes, sollte eine...


Einfluss auf das Alter eines Hundes haben z.B. die Rasse, die Grösse, das genetische Erbe, Ernährung, äussere...


Listenhunde, im Volksmund auch «Kampfhunde» genannt, sind Hunde, denen ein übermässiges Aggressionsverhalten bzw. ein...


Früher wurde man mit Kleinhund an der Leine mitleidig belächelt. Gerade so, als könnte man sich keinen «Grossen»...


Was ein Hund alles lernen soll, hängt mit seiner Vorgeschichte und den Erwartungen des Menschen ab.


Mensch und Hund

Um eine enge Bindung zu seinem Hund herzustellen, muss einiges beachtet, Geduld und Verständnis aufgebacht werden.


Kaum eine andere Lebensphase ringt betroffenen Individuen und ihrer Umwelt so viel Nerven ab wie die der Pubertät....


Wie das Verhalten des Menschen vom Hund verstanden wird und wie er sich durch Körpersprache und Signale ausdrückt.


Regelmässige Fellpflege festigt nicht nur die Bindung zwischen Mensch und Tier. Sie stärkt das Wohlbefinden und die...


Es kann sein, dass Welpen durch winterliche Temperaturen in ihrer Aktivität und dem angeborenen Erkundungsdrang gehemmt...


Hundeerziehung braucht Zeit und Geduld und Probleme zwischen Mensch und Hund lassen sich nicht von heute auf morgen...


Wie sie Hunde retten können, die von verantwortungslosen Haltern bei prallem Sonnenschein im Auto zurückgelassen...


Auf die Erziehung eines Welpen haben viele Faktoren Einfluss. Das konsequente Verhalten des Menschen, der Spass des...


Gegenseitige Schuld- und Zurechtweisungen bei Konflikten zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern gehören leider...


Hund im Winter

Es gibt durchaus Gründe, Hunde zu ihrem eigenen Schutz einzukleiden.


Man sieht’s dem Vierbeiner an: Ohren gespitzt, Blick fixierend nach vorne gerichtet, jeder Muskel scheint aufs...


Hier erfahren Sie wo es hundefreundliche Strände gibt und welche man besser mit dem Vierbeiner meiden sollte.


Ausgewogenheit ist das A und O. Gleich, ob Sie ein Komplettfuttermittel oder eine eigene Mischung verfüttern, achten...


FAQ Hunde

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Mein Freund meint, man könne dem Hund ruhig Tischabfälle füttern, das hätte noch keinem seiner Hunde geschadet. Ich bin mir da nicht ganz sicher...

Hunde sollten direkt vom Tisch weg nie gefüttert werden, da dies zu unerwünschtem Bettelverhalten führen kann. Sollten Reste ungewürzter Speisen wie z.B. Teigwaren, Trockenreis oder für Hunde ungefährliches Gemüse vorhanden sein, können diese bei der nächsten Mahlzeit mit gefüttert werden. Je nach Resten-Menge muss die sonst übliche Futter-Ration entsprechend reduziert werden.
Vorsicht mit Knochen, die splittern können wie z.B. gekochte Geflügelknochen. Erstickung oder Verstopfung sind ebenso mögliche Gefahren beim Verzehr von gekochten Knochen.
Hunde brauchen geeignete Kauknochen für die Zahnpflege und den Stress-Abbau. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Hundesnacks, die man dem Hund auf seinem Liegeplatz vor dem Einnehmen der eigenen Mahlzeit anbieten kann. So lernen Hunde schnell, dass die Gerüche und Esswaren auf dem Tisch dem Menschen vorbehalten sind, sie aber während dem Essen ihren eigenen feinen Snack «mitessen» dürfen. Dies trägt auch zur Verbundenheit gemeinsamen Tuns bei und wird zum angenehmen Ritual für Mensch und Hund.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Ich möchte einen Hund übernehmen, was muss ich über den Zeitaufwand wissen?

Bestimmt sollte man sich zuerst über das neue Tierschutzgesetz betreffend Heimtierhaltung informieren, welche Voraussetzungen an eine Hunde-Adoption gestellt werden.
Wer ganztägig berufstätig ist und den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen kann, sollte unbedingt von einer Hunde-Adoption absehen. Die Haltungsbedingungen unterstehen heute nicht mehr reinem Privatrecht.
Eine Übernahme kostet, ob Welpe oder Hund aus dem Tierschutz, viel Zeit. Mit 14 Tagen Ferien ist es nicht getan.
Die sinnvoll gestaltete Zeit nach der Übernahme beschränkt sich anfänglich auf die häusliche Situation. Kurze Spaziergänge in langsamem Schritt ermöglichen dem erwachsenen Hund, die neue Fremde einzuordnen und möglichst positiv abzuspeichern. Beim Welpen gilt, dass man die ersten zwei Wochen möglichst im Haus und Garten verbringt. Danach geht man von der Wohnungstüre weg immer den gleichen Weg hin und zurück in der Zeitdauer, wie der Welpe an Wochen alt ist (z.B. Welpe ist 13 Wochen = 13 Minuten Spaziergang).
Grundsätzlich müssen Welpen öfters zum versäubern nach draussen gebracht werden als gesunde erwachsene Hunde. Alte Hunde hingegen brauchen wie Welpen wieder öfters die Möglichkeit zur Versäuberung. Dies liegt an den Schliessmuskeln.
Spaziergänge gehören vor allem dem Hund, d.h. laufen am Rad oder mit dem Menschen joggen sind keine artgerechten Ausführmöglichkeiten. Hunde möchten vor allem schnüffeln, Artgenossen treffen, die Umwelt erkunden und Hund sein dürfen und dies bei jedem Wetter. Gemeinsam unterwegs bedeutet, die Welt zusammen in Ruhe zu erkunden, Eindrücke sammeln und im eigenen Lerntempo gehen können. Es gibt Hunde, die nach kurzer Zeit bereits mit der Umwelt überlastet sind, vor allem dann, wenn die neue Umgebung nicht ihrer Herkunft entspricht. Dies trifft oft auf emigrierte Hunde zu, die sich plötzlich in einer lärmigen Stadt zurecht finden sollen oder auf Welpen/Junghunde, die in eine verkehrsreiche Umgebung vermittelt werden, obwohl sie in idyllischer ländlicher Harmonie aufgewachsen sind.
Der Zeitaufwand richtet sich also allgemein nach dem Individuum selbst. Sicher kann man pauschal sagen, dass fünf bis sechs Stunden pro Tag für Hunde in artgerechter Haltung aufgewendet werden müssen. Dabei eingerechnet sind Spaziergänge, Versäuberung, Kuschel- und Ruhezeiten, Fellpflege und Gesundheitsvorsorge, Futterzubereitung und Beschäftigung.
 
© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Hund & Kind, wie verträgt sich das?

Wenn man bereits vor der Hunde-Adoption weiss, dass in geraumer Zeit Nachwuchs geplant ist, sollte die Wahl der Hunderasse gut bedacht und individuelle Wesensvorzüge über das Aussehen gestellt werden. Und: Es gibt keine «kinderlieben» Hunderassen!
Es sollte keinesfalls ein Grund sein den Vierbeiner abzugeben, weil ein Baby erwartet wird. Wichtig ist, dass der Hund auch mit einbezogen wird, wenn das Baby ankommt. Je mehr sich alles um den neuen Erdenbürger dreht und der Hund ausgeschlossen wird, kann es zu massiven Problemen beim Vierbeiner kommen.
Ist der Wunsch nach einem Hund im bereits bestehenden Kinderhaushalt da, sollten die Kinder schon im schulfähigen Alter sein. Kinder können niemals einen Hund allein erziehen. Es braucht die Umsicht und Führung der Eltern. Kinder müssen lernen, wie sie sich gegenüber Hunden richtig verhalten sollen. Sie sollten die Hundesprache, Signale und Bedürfnisse eines Hundes kennen. Dies bedingt, dass die Eltern dieses Wissen bereits haben! Unfälle können verhindert werden, wenn sich alle Beteiligten an Regeln halten und auf den Respekt gegenüber anderen Lebewesen achten.
Kinder und Hunde dürfen niemals zusammen allein gelassen werden. Auch vom Ausführen des Hundes durch Kinder ist absolut abzuraten. Als Eltern haben Sie die Pflicht, auch immer mal wieder Kind und Hund zu beobachten. Viele Kinder verstehen ihre «Macht» gegenüber dem Hund falsch und kommandieren ihn sinnlos herum oder lassen ihm keinen Freiraum mehr.
Falls Sie einen Welpen übernehmen gestaltet sich die erste Zeit sehr intensiv. Welpen sind Hundebabys, die nicht von Kindern umsorgt werden können. Fehlverknüpfungen in diesem Zusammenhang sind häufige Ursachen für späteres Aggressionsverhalten des Hundes.

Wenden Sie sich bei Fragen an eine ausgebildete Fachperson.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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Wie wird mein Welpe stubenrein?

Je besser Sie auf die Fürsorge-Appelle Ihres Welpen eingehen, desto weniger Probleme werden Sie später haben. Denken Sie auch daran, dass der Kleine zuerst sein neues Zuhause erkunden und kennen lernen muss. Nach gewisser Zeit weiss er dann, wo sein Heim (seine Höhle) anfängt und aufhört. Bei Kleinhunden kann es etwas länger dauern, da die Wohnsituation für sie viel unübersichtlicher erscheint als für einen grösseren Hund. Wird der Hund räumlich immer eingeschränkt, dauert dieser Erziehungsschritt meist noch länger. Erziehung zur Stubenreinheit hängt aber auch von der Aufzucht beim Züchter ab. Sollten Sie den Tipp bekommen, den Welpen in eine Box zu sperren, verstösst diese Handlung gegen das Tierschutzgesetz!
Je geregelter Ihr Tagesablauf jetzt ist, desto schneller wird Ihr Kleiner kontrollierbar. Bedenken Sie bitte, dass der Welpe seinen Schliessmuskel noch nicht so gut kontrollieren kann, ähnlich wie Menschenkinder, die diese Zeit mit Windeln überbrücken (und dann auch wieder im Alter, wenn die Muskeln schlaffer werden). Loben Sie den Kleinen mit Worten und Leckerchen, wenn er brav sein Geschäftchen am richtigen Ort gemacht hat. Schimpfen Sie niemals mit ihm und werden Sie keinesfalls handgreiflich, wenn er sich im Haus versäubert. Er kann Sie nicht verstehen, wenn Sie inkonsequent sind! Seine Notdurft zu verrichten ist für den Welpen ein natürliches Verhalten. Sie können ihn nicht draussen dafür loben und drinnen dafür ausschimpfen. Es kann Tage oder Wochen dauern, bis der Welpe stubenrein wird. Der Erfolg zeigt sich auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Sicher müssen Sie anfänglich damit rechnen, nachts alle zwei bis drei Stunden rauszugehen. Am besten bringen Sie den Kleinen immer an die selbe Stelle. Gut eignet sich dafür eine Wiesenfläche oder Waldboden.
Mit zunehmender Verlässlichkeit des Versäuberungsrituals können Sie dem jungen Hund auch beibringen, sich auf verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, mit und ohne Leine zu versäubern. Sonst könnte es später sein, dass der erwachsene Hund nur auf Wiesenflächen oder nur ohne Leine, oder nur auf Asphalt «machen» kann. Gerade in Städten werden Sie dann vielleicht kilometerweit laufen müssen, um ein Stückchen Wiese zu finden, damit Ihr Hund seine Notdurft verrichten kann.

Das Wichtigste zur Stubenreinheit:

– Finden Sie heraus, wie Ihr Welpe anzeigt, dass er «mal muss». Vielleicht läuft er zur Tür, oder er dreht sich im Kreise, hebt das Pfötchen, winselt, ist unruhig oder er stupst Sie – wie auch immer; nehmen Sie ihn auf den Arm und tragen Sie ihn an einen geeigneten Platz. Warten Sie ruhig, bis er sich löst und loben Sie ihn sofort ruhig danach. Je besser Sie auf seine Sprache reagieren, desto schneller wird er verstehen, dass er sich melden soll wenn er raus muss, und dies auch nachts.
– Wenn ein Missgeschick passiert, putzen Sie es kommentarlos weg.
– Nach dem Schlafen, Spielen, Fressen, Trinken oder bei Aufregung (z.B. Besuch) muss der Welpe sich lösen dürfen. In der Regel anfänglich alle zwei Stunden, auch nachts.– Lassen Sie den Welpen nicht alleine in den Garten, um sich zu versäubern, sondern begleiten Sie ihn. Ohne Sie würde er sicher so schnell wie möglich wieder zu Ihnen zurück kommen wollen, weil er sich alleine unwohl fühlt. Darüber hinaus «vergisst» er sein Bedürfnis und würde sein Geschäft dann, wieder zurück bei Ihnen, in der warmen Stube verrichten.
– Schimpfen Sie niemals mit dem Welpen, auch dann nicht, wenn Sie ihn «inflagranti» beim Hineinmachen erwischen. Er wird nicht lernen, dass er nur «draussen» machen soll, sondern dass Sie unberechenbar sind und Ihre Nähe gefährlich ist. Daraus kann kein Vertrauen wachsen. Eher «macht» Ihr Welpe dann dort in die Wohnung, wo Sie gerade nicht anwesend sind. Es kann auch passieren, dass der Welpe sich nicht mehr traut, grundsätzlich in Ihrer Anwesenheit sein Geschäftchen zu machen, also auch draussen nicht, wenn Sie dabei sind.

Wenden Sie sich bei Fragen an eine ausgebildete Fachperson.

© Ingrid Blum, Dipl. Hundetrainerin nach Turid Rugaas und Dipl. tierpsychologische Beraterin I.E.T., www.hundeschule-fee.ch

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