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Ratgeber Nager

Ratgeber Kaninchen und Meerschweinchen

Erfahren Sie nachfolgend viel Interessantes zu den Themen Anschaffung, Haltung und Ernährung von Kaninchen und Meerschweinchen mit der freundlichen Unterstützung der Kaninchenhilfe Schweiz.

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Bevor Sie sich ein putziges Meerschweinchen ins Haus holen, sollten Sie abklären, ob der kleine Nager auch wirklich zu...

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Für unsere Hauskaninchen ist sehr wichtig, dass sie immer genügend hochwertiges Heu und frisches Wasser zur...

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FAQ Nager

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Was bedeutet Kokzidiose bei Kaninchen?

Die Kokzidiose gehört zu den bedeutendsten parasitären Erkrankungen des Kaninchens, da sie praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vorkommt. Kokzidien sind Einzeller, die in den Zellen der Darmschleimhaut (Darmkokzidiose) oder der Gallengänge (Leberkokzidiose) schmarotzen. Sie entwickeln sich in einem mehrphasigen, komplizierten Zyklus, an dessen Ende sogenannte Oocysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann als infektionstüchtige Stadien von den Tieren aufgenommen. Für Jungtiere stellt das verschmutzte Gesäuge der Häsin eine gefährliche Infektionsquelle dar. Viele Kaninchen sind mit den Erregern der Darmkokzidiose latent infiziert, das heisst sie scheiden die Erreger in grossen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Belastung der Tiere durch Infektionen, Transportstress oder Fütterungsfehler, bricht die Erkrankung aus. Bei geringgeradigem Befall verläuft die Erkrankung symptomlos. Sind aber ausgedehnte Darmschleimhautbezirke durch die Kokzidienbesiedlung entzündet, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und ausgenutzt werden. Die erkrankten Tiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutigem Durchfall. Ist die Darmflora geschädigt, können sich auch bakterielle Infektionen ausbreiten, die mit starker Gasbildung im Darm einhergehen. Jungtiere erkranken am schwersten. Unter ihnen kann die Sterblichkeitsrate bis 100 Prozent betragen. Bei der Leberkokzidiose steht eine ausgedehnte Entzündung der Gallengänge und eine Leberschwellung im Vordergrund. Damit verbunden ist eine schwere Störung des Allgemeinbefindens. Die Tiere magern ab, Durchfälle sind aber selten. Bei dieser Form der Kokzidiose sind ältere Tiere stärker betroffen als Jungtiere. Nach einem Krankheitsverlauf von mehreren Wochen kann auch die Leberkokzidiose tödlich enden. Durch mikroskopische Kotuntersuchung weist der Tierarzt die Erkrankung nach. Zur Therapie werden Sulfonamidpräparate eingesetzt. Der Infektionskreislauf muss durch gründliche Käfighygiene und Desinfektion unterbrochen werden. In grösseren Beständen verhindern Bodenlaufgitter, dass infektiöser Kot oder infizierte Einstreu aufgenommen wird. Die in der Heimtierhaltung übliche Einstreu muss täglich ausgewechselt werden. Eine gründliche Käfigdesinfektion mit kochendem Wasser tötet Oocysten zuverlässig ab. Die in die Umwelt abgegebenen Oocysten sind sehr widerstandsfähig, so dass die Einschleppung in einen kokzidienfreien Bestand nicht nur über zugekaufte Tiere, sondern auch über Frischfutter und mangelhaft gereinigte Futternäpfe und Käfige erfolgt. Grösstmögliche Sauberkeit ist zur Vorbeugung besonders wichtig. Grünfutter und Heu sollten grundsätzlich nicht mit der Einstreu in Berührung kommen und über Futterraufen angeboten werden. Für neu zugekaufte Tiere empfiehlt sich zunächst die Unterbringung in einem separaten Käfig, bis eine Kotuntersuchung die Kokzidienfreiheit bestätigt oder eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt ist.

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Wie ist die Lebenserwartung von Nagern?

Lebenserwartung

Kaninchen 8 - 10 Jahre Lebenserwartung
Meerschweinchen 6 - 10 Jahre Lebenserwartung
Hamster 2 - 3  Jahre Lebenserwartung
Rennmäuse 4 - 5 Jahre Lebenserwartung
Farbmäuse 2 - 3 Jahre Lebenserwartung
Streifenhörnchen 5 - 7 Jahre Lebenserwartung
Chinchilla 15 - 20 Jahre Lebenserwartung
Ratten 2,5 - 3  Jahre Lebenserwartung
Degu 4 - 5 Jahre Lebenserwartung

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Ich möchte ein Chinchilla als Haustier. Was muss ich über Haltung und Ernährung wissen?

Haltung:
Chinchillas muss man mindestens zu zweit halten. Dabei kann man zwei Böckchen, zwei Weibchen oder ein Pärchen halten. Bei letzterem sollte man sich aber darüber im klaren sein, das sie bis zu drei Würfe ihm Jahr haben und jedes Mal ein bis vier Junge gebären können. Man sollte sich also vorher darum kümmern, was man mit dem Nachwuchs macht. Ausserdem ist die Kastration der Böckchen immer noch sehr riskant und viele Chinchillas sterben an ihr, da sie die Narkose nicht überleben oder nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen. Oft akzeptiert das Weibchen auch das kastrierte Männchen nicht mehr und man muss die zwei trennen, da das Weibchen das Böckchen angreift, weil es dieses nicht mehr decken kann. Wenn man sich trotz allem zur Kastration entschliessen sollte, dann sollte man darauf achten, dass der Tierarzt Erfahrungen mit der Kastration von Chinchillas hat und eine Gasnarkose (Isofluran) verwendet.

Ernährung:
Das Hauptnahrungsmittel für Chinchillas sind extra Chinchillapellets und Heu. Das ist das Allerwichtigste. Zusätzlich kann man selten auch noch Leckerlis geben. Aber bitte nicht zu viele. Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen und man sollte mit Leckerlis sehr sparsam umgehen, auch wenn die Tiere noch so niedlich betteln.
Als Leckerlis eignen sich (allerhöchstens pro Tag eines dieser Leckerlis pro Tier!):
Haferkissen
getrocknete (ungezuckerte!) oder rohe Äpfel
getrocknete Hagebutten
ungeschwefelte Rosinen
getrocknete Kräuter, wie z.B. Brennnessel und Löwenzahn (Achtung! Nicht alle Kräuter sind für Chins verträglich!)

Kräutermischungen sind nicht unbedingt geeignet, weil in ihnen oft Kräuter enthalten sind, die teilweise gegensätzliche Auswirkungen auf den Organismus haben können.

Käfig:
Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Käfig nie zu gross, sondern immer nur zu klein sein kann. Für zwei Tiere sollte man mindestens einen Käfig haben, der 1 m hoch ist und die Grundfläche 1 m mal 50 cm hat. Als Einrichtung eignet sich 1 grosses Schlafhaus, was man am höchsten Punkt das Käfigs befestigen sollte, 1 Futternapf, 1 Heuraufe (bitte darauf achten, dass sich das Tier nicht verletzen kann), 1 Trinkflasche und das Sandbad (was man mit speziellen Chinchillasand befüllen sollte - Quarzsand/Vogelsand eignet sich nicht!). Zusätzlich kann man auch noch Äste anbringen, aber bitte nur ungespritzten Obstbaum (kein Steinobst!), Weide und Haselnuss, alles andere ist giftig für Chinchillas.

Einstreu:
Als Einstreu eignet sich am besten normales Kleintierstreu. Man sollte keine Stroh- oder Hanfpellets benutzen, da die Chinchillas diese fressen können und sie dann im Magen aufquellen. Daran sind schon Chinchillas gestorben!

Empfehlenswerte Seiten über Chinchillas: www.ig-chinchilla.de knuddelbande.de.vu

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Durchfall beim Kaninchen/ Meerschweinchen, was tun?

Durchfall hat verschiedene Ursachen. Diese Erkrankung muss sehr ernst genommen werden. Sie ist ein Alarmsignal des Körpers.

Es gibt unterschiedliche Anzeichen für Durchfall: Der Kot sieht anders aus und riecht. Bitte nicht zu verwechseln mit dem Blinddarmkot.  Aber der Blinddarmkot wird von den Kaninchen und Meerschweinchen gefressen. Auf diese Art wird der vorverdaute Futterbrei - sehr vitaminreich - noch einmal dem Verdauungssystem zugeführt. In der Regel wird der Kot direkt vom After weg gefressen. Er ist weich und schaut traubenförmig aus. Hindert man die Tiere daran, können sie sterben.

Anzeichen von Durchfall beim Meerschweinchen und Kaninchen:
Schmieriger - weicher - übelriechender Kot
Veränderte Farbe des Kotes
Verklebte - verschmutzte Analregion des Tieres

Durchfall durch falsche Ernährung:
Zuwenig Heu gegeben oder schlechte Qualität - dadurch entsteht Rohfasermangel. Dieser verursacht eine Fehlgärung im Verdauungstrakt, die Blähungen und Durchfall auslöst. Darmparasiten (Kokzidien), Bakterien oder Viren können die Ursache sein. Durchfall kann auch durch überwiegende Trockenfütterung ausgelöst werden. Verdorbenes Futter oder die falsche Futterzusammenstellung lösen ebenfalls Durchfall aus.

Zahnprobleme: Dadurch wird das Futter nicht kontinuierlich und ausreichend aufgenommen. Die Nahrung kann nicht richtig zerkaut werden - Verdauungsprobleme entstehen. Abhilfe kann hier nur der Tierarzt schaffen.

Erste Massnahmen:
Sofort gutes Heu verabreichen
Weniger Saftfutter - dafür mehr Äpfel anbieten
Darauf achten, dass die Tiere Flüssigkeit aufnehmen
Kamillen- oder Ringelblumentee anbieten

Chronischer Durchfall:
Es gibt verschiedene Erscheinungsformen beim chronischen Durchfall. Nur danach richtet sich die jeweilige Behandlung des Tierarztes.

Als hilfreich bewährt hat sich übrigens die Verabreichung von getrockneten Heidelbeeren.

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Ich möchte meinem Sohn einen Hamster schenken. Wie halten wir unseren künftigen «Familienzuwachs» artgerecht?

Hamster sind Einzelgänger, die ihr Revier auch gegenüber Artgenossen verteidigen. Nicht selten kommt es zu heftigen Beissereien. In der Natur, der kargen Wüsten- und Steppenvegetation, braucht ein Hamster, um sich ausreichend zu ernähren, ein relativ grosses Gebiet, dass er gegenüber Artgenossen heftig verteidigt. Diese ausgeprägte Bereitschaft zur Revierverteidigung bleibt auch im Käfig. Es gibt Ausnahmen bei den Hamstern - die Zwerghamster -, die in einer Gruppe gehalten werden können. Der normale Hamster, auch Goldhamster genannt, ist ein echter Single. Hamster sind Nagetiere, deren Schneidezähne ständig nachwachsen und daher abgenutzt werden müssen. Hamster werden vor allem abends und nachts aktiv, tagsüber schlafen sie. Werden sie tagsüber gestört, verlieren sie ihren natürlichen Lebensrhythmus, werden krank/bissig und sterben früh. Hamster sind deshalb nichts für kleine Kinder.

Der Käfig sollte mindesten 100cm lang sein, mit waagrechten Gitterstäben/ca. 12 mm Abstand. Durch Schrägen verbundene Etagen vergrössern den Käfig. Der Hamster braucht ein grosses Schlafhaus zum Rückzug und für seine Vorräte. Hamster legen sich wie in der Natur einen Futtervorrat an. Das bitte nicht verhindern. Als Einstreu eigenen sich Strohpresslinge, Hobelspäne und Rindenmulch. Der Hamster baut sich ein Nest und polstert das aus. Darum auch Heu anbieten. Als Futter pflanzliche Kost anbieten. Täglich auch etwas Grün- und Saftfutter anbieten. Hamster brauchen auch tierisches Eiweiss in Form von Mehlwürmern, Quark oder Joghurt. Frisches Trinkwasser muss immer zur Verfügung stehen. Wer dem Hamster seinen natürlichen Lebensansprüchen auch als Haustier gerecht wird, hat ein liebenswertes, pflegeleichtes Haustier.

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