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Das Verhalten des Pferdes

Das Verhalten des Pferdes wird durch seine Natur als Flucht- und Herdentier bestimmt. Wer das Pferd besser verstehen, Vertrauen aufbauen und Gefahren im Umgang aus dem Weg gehen will, muss lernen die Gebärden des Pferdes zu deuten und darauf zu reagieren.

Veronika Eder 

Mimik und Gestik
Pferde kommunizieren hauptsächlich mit der Körpersprache. Auch ihr Mienenspiel ist sehr ausgeprägt und durch die beweglichen Ohren besonders auffällig. Ein kleiner Überblick zeigt die veschiedenen Aussagemöglichkeiten einzelner Körperteile. 

Ohren
Angelegte Ohren sind ein Zeichen für Aggressivität und ein eindeutiges Drohverhalten.
Nach hinten gedrehte Ohren dürfen nicht für eine Drohung gehalten werden. Sie bedeuten lediglich, dass sich das Pferd auf ein Geräusch oder Objekt konzentriert, das von hinten kommt. Gespitzte Ohren sind das Zeichen für Aufmerksamkeit.

Augen
Wenn in den Augen des Pferdes der weisse Teil des Augapfels zu sehen ist, kann das entweder Angst oder Zorn bedeuten. Der Gesamteindruck des Pferdes ist dabei entscheidend. Entspannte, ruhige Augen deuten auf ein zufriedenes Pferd hin.
Im Umgang mit dem Pferd muss beachtet werden, dass das Pferd einen anderen Sehradius als der Mensch hat. Alles, was direkt vor, hinter und am Körper des Pferdes liegt, befindet sich im so genannten toten Winkel und kann vom Pferd nicht gesehen werden. 

Nüstern/Maul
Ein Pferd mit geblähten Nüstern ist oft verunsichert und versucht, einen bestimmten Geruch besser wahrnehmen zu können. Zurückgezogene Nüstern werden immer mit angelegten Ohren kombiniert und gehören zu den Drohgebärden. Lässt ein Pferd die Unterlippe hängen, ist es entspannt. 

Schweif
Schweifschlagen ist ein Ausdruck von Unbehagen oder aber eine Verteidigung gegen Insekten. Ein eingezogener Schweif ist ein Zeichen grosser Angst und Verkrampfung.
Pendelt der Schweif ruhig im Takt hin und her, fühlt sich das Pferd wohl. 

Grundregeln für den Umgang mit dem Pferd In der Herde gilt eine feste Rangordnung. Der Mensch muss gegenüber dem Pferd immer einen höheren Rang einnehmen und das Pferd muss ihn als Alphatier akzeptieren. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für einen sicheren Umgang mit dem Pferd und die Basis, auf die sich Vertrauen aufbauen lässt. 

 

Folgende Verhaltensregeln sollte der Mensch beachten: 

  • Zu vermeiden sind plötzliche Bewegungen und lautes Schreien
  • Den toten Winkel meiden. Die Stimme einsetzen, damit das Pferd einen hört
  • Vorsicht bei fremden Pferden, Hengsten, Mutterstuten und zu Fütterungszeiten
  • Immer ruhig, aber bestimmt auftreten
  • Übermut und Fahrlässigkeit sind Ursprung der meisten Unfälle mit Pferden


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