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Pferderassen im Portrait

Wie Tag und Nacht

Feurig und temperamentvoll die einen, nervenstark und sensibel die anderen – Pferde unterscheiden sich je nach Rasse so sehr voneinander wie das Klima der Länder, aus welchen sie ursprünglich stammen. Einige typische Vertreter aus allen Himmelsrichtungen möchten wir Ihnen im Folgenden etwas näher vorstellen.

 

Der Andalusier – das Feuer und die Anmut Spaniens

Der Andalusier ist eine spektakuläre Erscheinung mit schön geschwungenem Hals.

Der Begriff «Andalusier» wird für alle in Spanien gezüchteten, iberischen Pferderassen verwendet. Im Mittelalter wurde jener Teil Spaniens, in welchem die Pferdezucht praktiziert wurde, «al Andalus» genannt. Der Name hat also mit der Region Andalusiens nichts zu tun. Ein rein spanisch gezüchtetes Pferd bezeichnet man als PRE (Pura Raza Española). Diese Zucht wird streng gehütet und vom Verteidigungsministerium Spaniens verwaltet. Zur Zucht zugelassen werden nur gekörte Hengste und Stuten. Nachkommen von ungekörten Tieren gelten umgangssprachlich unter anderem als Andalusier.

Der Andalusier ist eine imposante Erscheinung mit einem schön geschwungenen Hals und hoch angesetzter Halslinie. Die Mähne wird meist lang gehalten. Der Körperbau ist leicht gedrungen und muskulös. Er ist kräftig und wendig zugleich. Im Durchschnitt erreicht der Andalusier eine Grösse von ca. 1,55–1,62 m. Sein Gang ist von hohem Raumgriff und viel Knieaktion geprägt. Das Pferd greift also mit den Vorderbeinen mehr nach oben als nach vorne aus. Sein spektakuläres Erscheinungsbild macht ihn zu einem beliebten Showpferd für den Zirkus und andere Vorführungen. Das feurige Temperament Spaniens wird dem Andalusier nachgesagt. Er besitzt viel Mut und Intelligenz. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem attraktiven Kandidaten für anspruchsvolle Dressurlektionen.

Noch bevor um 700 v. Chr. die ersten arabischen Pferde nach Spanien kamen, übte das Blut der zugewanderten nordafrikanischen Berberpferde einen hohen Einfluss auf die spanische Zucht aus. Man sagt, dass der Kampfgeist der spanischen Rasse auf das Berberblut in ihren Adern zurückzuführen ist. Als Spanien um 711 n. Chr. von den Mauren besetzt wurde, ergänzte und veredelte man das Blut der spanischen Pferde mit dem der arabischen Pferde. Erst im 15. Jahrhundert begann Spanien mit eigener kontrollierter Pferdezucht, die zuerst nur von Mönchen betrieben wurde. Heute gibt es in Spanien viele kleinere Zuchtbetriebe und alle führen ihre eigenen Brandzeichen. Es gibt Unterrassen, die farbspezifisch gezüchtet werden. So etwa der ausschliesslich schwarze Menorquiner als Gegenpol zum traditionell weissen Andalusier. Es gibt aber hin und wieder auch braune Andalusier.

Der Andalusier gehört zu den so genannten Barockrassen. Die barocke Reitweise hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert und basiert auf den Werken des Rittmeisters François Robichon de la Guérinière. Ziel war eine Reitweise, in der das Pferd in der Selbsthaltung geht und der Reiter mit einer möglichst leichten Hand einwirkt. Die Lehre geht über Basislektionen bis hin zur hohen Schule, wie sie heute beispielsweise an der Spanischen Hofreitschule praktiziert wird. Noch heute gelten die Definitionen von de la Guérinière als Grundlage der klassischen Dressur. Die hohe Schule beinhaltet Lektionen, die man als Schule über der Erde bezeichnet. Die namentlichen Schulsprünge haben ihre Geburtsstunde in den berittenen Schlachten und sie dienten dazu, den Feind mittels Schlägen vom Pferd zu verletzen oder ihm auszuweichen. Einer der bekanntesten und auch spektakulärsten Schulsprünge ist die Kapriole. Dabei springt das Pferd mit allen vier Beinen in die Luft und keilt dabei nach hinten aus. Neben dem Lipizzaner, der in der Spanischen Hofreitschule anzutreffen ist, gehört der Andalusier zu den wenigen Rassen, die eine Begabung für diese Art von Dressurlektionen zeigen.

Der Araber – die reine Schönheit aus dem Orient

Die Zuchtgeschichte des Arabers geht zurück bis ins 7. Jahrhundert. Es wird erzählt, dass die fünf Stuten des Propheten Mohammed, die er bei seiner Flucht nach Medina bei sich führte, der Ursprung der Zucht waren. Laut den Überlieferungen des Korans verehrte der Prophet rein gezogene Pferde ohne Fremdbluteinfluss. Ein rein gezüchteter Araber, dessen Abstammung bis hin zurück auf die ursprüngliche Beduinenzucht der arabischen Halbinsel geht, bezeichnet man als «asil». Der umgangssprachliche Begriff «Araber» wird für die gesamte Rassegruppe der arabischen Pferde verwendet. Als Vollblutaraber gilt nur ein rein gezogener Araber ohne Fremdblutanteil. Untergruppen der Rasse mit hohem Fremdblutanteil sind zum Beispiel der Anglo-Araber oder der Shagya-Araber.
Vergleicht man das Skelett eines Arabers mit dem eines Warmblüters, fällt auf, dass die Anzahl Wirbel und Rippen nicht übereinstimmen:

Araber-Pferde erkennt man am feingliedrigen Körperbau, dem hoch angesetzten Schweif, der breiten Stirn und den grossen Nüstern.

Den Araber erkennt man an seinem feingliederigen Körperbau. Der Rücken ist eher kurz und der Hals hoch angesetzt. Der Kopf hat die so genannte «Hechtform»: Das Profil weist eine leichte Wölbung nach innen auf. Die Stirn ist breit, mit grossen, ausdrucksstarken Augen und grossen Nüstern. Typisch ist der hoch angesetzte Schweif. In der Bewegung trägt das Pferd den Schweif wie eine Fahne hinter sich her. Es gibt verschiedene Typen innerhalb der Rasse, z.B. ägyptische, polnische oder russische Araber. Sie gelten zwar alle als Vollblutaraber, unterscheiden sich aber vom Erscheinungsbild her. Jede Zucht bringt unterschiedliche Typen hervor. Der Araber erreicht etwa eine Grösse von 1,40–1,56 m und kommt in fast allen Farben vor. Die Rasse gilt als äusserst sensibel, intelligent und lebhaft. Ursprünglich wurden die Araber von den Beduinen bei der Jagd und im Krieg eingesetzt. Auch Rennen waren und sind bis heute hoch im Kurs. Der Araber ist über lange Strecken ungeheuer ausdauernd und zäh.

Die Verbreitung der Rasse bis nach Mitteleuropa erfolgte erstmals über Spanien, welches Jahrhunderte lang von den Arabern besetzt war. Dort hatte man bereits begonnen, die einheimischen Pferde mit dem Blut des Arabers zu veredeln. Im 19. Jahrhundert liessen die europäischen Herrscher Pferde von der arabischen Halbinsel importieren, um das arabische Blut in ihre eigenen Pferdezuchten zu integrieren. Die Beduinen übergaben jedoch nur sehr widerwillig Stuten in die Fremde, so dass zuerst vorwiegend Hengste den Weg nach Europa fanden. Sie veredelten die bestehenden Zuchten in Europa und mit den wenigen Stuten konnte man Reinzuchten aufziehen. Alle Sportpferderassen der Welt gehen heute auf diese Zuchten zurück. Noch immer werden arabische Hengste in der Warmblutpferdezucht eingesetzt, um mehr Ausdauer, Gesundheit und Schönheit zu erreichen. Ein weiterer Kandidat zur Veredlung von Rassen ist das englische Vollblut oder in deutschen Zuchten der Trakehner. Beide Rassen sind Abkömmlinge des Arabers. Mit ihrem Einsatz in der Zucht riskiert man weniger Einbussen in der Grösse der Nachkommen, als wenn man reine Araber einkreuzt.

Der Friese – die schwarze Perle aus den Niederlanden

Die reine schwarze Farbe der Friesen wird durch sorgfältige Selektion in der Zucht erreicht. Ansonsten zeichnet sich die niederländische Rasse durch ihre üppige Haarpracht und ihre Sensibilität aus.

Die beeindruckenden Rappen aus den Niederlanden kommen ursprünglich aus der Provinz Frieslands. Der damalige Typ entsprach mehr dem eines Kaltbluts und war mehrheitlich ein Arbeitspferd. Erst im 16. und 17. Jahrhundert, als die Niederlande von Spanien besetzt wurden, fand die Rasse durch Einkreuzung von spanischem Blut zu ihrer heutigen Form. Der edlere Friesentyp, wie wir ihn heute kennen, besitzt einen grossrahmigen Körper mit grobknochigen, langgliedrigen Beinen. Der Hals ist hoch angesetzt und kräftig bemuskelt. Die Farbe ist schwarz.

Die reine schwarze Farbe wird erreicht, indem nur noch schwarze Pferde ohne weisse Abzeichen zur Zucht zugelassen werden. Auch Hengste, die selber schwarz sind, aber schon andere Farben weitervererbt haben, werden nicht mehr zugelassen. Vereinzelt können heute noch fuchsfarbene Friesen auftreten. Sie sind aber nicht sonderlich beliebt. Weisse Abzeichen können ebenso vorhanden sein, gelten aber eher als unschön. Typisch für den Friesen sind die lang gehaltene Mähne, Schweif und der üppige Kötenbehang an den Beinen. Die Stuten sind meist etwas kleiner als die Hengste. Sie erreichen im Durchschnitt etwa eine Grösse von 1,55–1,65 m, während die Hengste bis zu 1,75 m gross werden. Dank seines kühlen Herkunftslandes eignet sich der Friese auch zur Offenstallhaltung. Kälte kann ihm nichts anhaben, wogegen er im Sommer mit seinem schwarzen Fell lieber die Sonne meidet.

Um das 18. Jahrhundert war der Friese beim Adel ein beliebtes Kutschenpferd und die Zucht wurde entsprechend weitergeführt. Jedoch kamen die imposanten schwarzen Riesen im 19. Jahrhundert langsam aus der Mode und der Bestand ging zurück. Um das Jahr 1910 waren gerade nur noch drei Friesenhengste am Leben und die Rasse drohte auszusterben. Einige Züchter setzten sich daraufhin für das Überleben der einzigen niederländischen Rasse ein und begannen systematisch mit dem Wiederaufbau der Zucht. Dazu fügten sie kein fremdes Blut hinzu, sondern bedienten sich der Inzucht. Bis heute bekommt jeder eingetragene Friese einen so genannten Inzuchtfaktor zugeschrieben. Er gibt an, wie stark das jeweilige Tier von der Inzucht betroffen ist. Heute wird die Friesenzucht gezielt kontrolliert. Die Hengste werden ausserordentlich streng selektiert und müssen sich nach bestandener Körung jedes Jahr wieder neu bewähren. Geprüft werden nicht nur das Gangwerk und die körperlichen Veranlagungen, sondern auch die charakterlichen Eigenschaften. Der Friese ist ein sehr sanftes und gutmütiges Wesen, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Anders als ihre Verwandten aus Spanien besitzen sie nicht ganz so viel Temperament und sind dadurch meist leichter zu handhaben. Sie sind sehr menschenbezogen und aussergewöhnlich sensibel. Friesen reagieren auf ein hektisches Umfeld oder auf Ungeduld oft stärker als andere Rassen.

Bis ins Jahr 1996 wurden die Friesen anstelle eines Brandzeichens mit einer Zungentätowierung gekennzeichnet. Mit einer speziell für diesen Zweck angefertigten Zange wurde dem Pferd seine Stammbuchnummer (Lebensnummer) auf die Unterseite der Zunge tätowiert. Danach wich man auf Brandzeichen aus, bis man später dank der modernen Technik auf Mikrochips umsteigen konnte.

Der Isländer – vier kurze Beine mit vielen Möglichkeiten

Die robusten Islandponys verfügen im Gegensatz zu anderen Rassen über fünf verschiedene Gangarten, diese müssen vom Reiter jedoch konsequent gefördert und gepflegt werden.

Islandponys sind so genannte Gangpferde. Sie verfügen nicht nur über die drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp: Eine genetische Veranlagung macht es ihnen möglich, auch noch zwei weitere Gangarten zu beherrschen: Tölt und Pass (Rennpass). Der Tölt ist wie der Schritt ein Viertakt und kann je nach Ausbildungsstand des Pferdes von Schritt- bis Galopptempo variieren (Renntölt). Der Tölt hat keine Schwebephase, das bedeutet, dass sich stets ein Huf auf dem Boden befindet. Dies hat für den Reiter ein äusserst angenehmes Sitzgefühl zur Folge, denn das schüttelnde Gefühl, wie man es aus dem Trab und Galopp kennt, fällt aus. Stattdessen fühlt man unter dem Sattel eine leichte, wellenartige Bewegung. Die Veranlagung zum Pass muss gepflegt werden und ist, wie alle Gangarten, in seiner Ausführung vom Talent des jeweiligen Pferdes abhängig. Nur geübte Gangreiter können den Isländer mit seinem einzigartigen Gangwerk schulen und die einzelnen Gänge «rein» halten. Eine unsaubere Reitweise oder mangelnde Pflege der Gänge können unerwünschte Mischungen oder Verkümmerung derselben zur Folge haben. Es kann passieren, dass ein Islandpony den Tölt verlernt und dann vorzugsweise nur noch den Trab wählt. Der Rennpass ist ein Zweitakt und das Pferd bewegt dabei immer ein Beinpaar lateral, also gleichseitig und gleichzeitig. Der Rennpass unterscheidet sich durch die Schwebephase vom unerwünschten «Schweinepass». Er hat fast dieselbe Schrittfolge, wobei ein Beinpaar jedoch immer am Boden bleibt.

Der Isländer braucht für seine Entwicklung zum fertigen Gangwunder viel Zeit. Darum wird diese Rasse erst mit 5 Jahren eingeritten und gilt ab dem siebten Lebensjahr als erwachsen. Dafür haben die Islandponys eine relativ hohe Lebenserwartung von 30 bis 35 Jahren und können bis ins Alter von 25 Jahren bedenkenlos geritten werden. Zum Vergleich: Ein Grosspferd wird mit ca. 3–4 Jahren eingeritten, gilt ab 5 Jahren als erwachsen und wird ca. 20–25 Jahre alt.

Normalerweise erreicht das Islandpony ein Stockmass von 1,30–1,45?m (Stockmass?=?gemessen vom Boden bis zum Widerrist, dem höchsten Punkt des Rückens). Ihr kräftiger Körperbau erlaubt ihnen aber auch, Erwachsene problemlos zu tragen. In Island werden die Ponys auch von erwachsenen Männern über kilometerweite Strecken geritten.

Typisch für den Isländer ist sein aussergewöhnlich dichtes Winterfell. Es ermöglicht ihm, im rauen Klima Islands zu überleben. Das Fell kann nahezu alle Farben aufweisen: von Rappe bis Schimmel über alle Arten von Schecken (ausser Tigerschecke = weiss mit Punkten). Dank des dichten Fells können die Ponys robust gehalten werden. Sie können das ganze Jahr im Freien verbringen und als Witterungsschutz genügt ein Unterstand.

Der Lipizzaner

Sie sind die berühmten Pferde der Spanischen Hofreitschule in Wien. Der Lipizzaner trägt viel spanisches Blut in sich, was der Hofreitschule ihren Namen einbrachte. Die Pferde werden explizit auf die Fähigkeiten gezüchtet, die sie für die Lektionen der hohen Schule brauchen. Sie besitzen eine aussergewöhnliche mentale Stärke, wodurch sie nicht unbedingt in die Hände eines Anfängers gehören. Ihren Ursprung hat die Rasse in einem ehemaligen Teil Österreichs, der heute zu Slowenien gehört. Durch Kriege wurde die Zucht europaweit verbreitet und wird heute unter anderem auch in Ungarn in grossem Rahmen weitergeführt.

Der Freiberger

Der gemütliche Freiberger stammt aus dem Jura und ist die einzige originale Schweizer Pferderasse. Er ist sehr genügsam und als Arbeits- und Reitpferd für die ganze Familie geeignet. Auch als Kutschpferd ist er sehr beliebt. Die ursprüngliche Freibergerzucht wurde mit Fremdblut veredelt, was dem schweren Pferd mehr sportliche Eignung verlieh. Viele Schweizer Züchter setzen sich aber für den Erhalt des urchigeren Freibergertyps ein, damit die Schweizer Rasse nicht ihre Einzigartigkeit verliert.

Das American Quarter Horse

Mit über viereinhalb Millionen registrierten Exemplaren gilt der Quarter als häufigste Pferderasse der Welt. Im wilden Westen zogen sie Planwagen, trieben die Rinderherden oder zogen die Pflüge der Farmer. Heute werden sie vorwiegend als Westernpferd eingesetzt. Sie eignen sich aber auch gut für Kinder, da sie einen sehr umgänglichen und genügsamen Charakter haben und nicht zu gross sind. Ihren Namen haben sie von den berühmten Quarter Miles Races, die im 18. Jahrhundert in den Südstaaten veranstaltet wurden.

Das Falabella

Sie gelten als die kleinsten Pferde der Welt und kommen ursprünglich aus Argentinien. Sie erreichen maximal ein Stockmass von 86 cm. Das kleinste Exemplar war gerade mal 30 cm hoch. Erstaunlicherweise wird ein Falabellafohlen von seiner Mutter 13 Monate ausgetragen. Normal sind bei Pferden 11 Monate. Falabellas werden als Show- und Hausponys eingesetzt. Besonders in den USA ist das Falabella ein beliebtes «Modepony». Wegen ihrer aussergewöhnlichen Intelligenz hat man begonnen, Falabellas als Ersatz für Blindenhunde auszubilden.

Das Shire Horse

Das Shire Horse ist ein Kaltblutpferd und die grösste Pferderasse überhaupt. Shires erreichen ein durchschnittliches Stockmass von 1,78 m. Das grösste Shire Horse war 2,19 m hoch und wog ca. 1500 kg. Die Rasse stammt aus England und wurde früher gern als Kutschpferd von Brauereien eingesetzt. Ursprünglich wurden sie als Ritterpferd gezüchtet. Shires sind hauptsächlich braun oder schwarz und haben meist einen weissen, üppigen Kötenbehang. Sie gelten als äusserst gutmütig und nervenstark.

Das Przewalski-Pferd

Sie sind die einzige Wildpferderasse, die bis heute bestehen konnte. Die
Entwicklungslinien der Haus- und der Wildpferde trennten sich bereits vor ca. 240’000 Jahren. Eine unterschiedliche Chromosomenanzahl und diverse anatomische Unterschiede beweisen, dass die heutigen Hauspferde nicht vom Przewalski-Pferd abstammen. Die Wildpferde sind sehr viel aggressiver als unsere Hauspferde und dadurch schwierig im Umgang. Es wurden aber auch schon einzelne Exemplare eingeritten. Die Rasse war in den sechziger Jahren in freier Wildbahn ausgestorben und kam nur noch in Gefangenschaft vor. Seit 1990 laufen verschiedene Projekte zur Wiederauswilderung der Pferde in der Mongolei.

Quelle: Welt der Tiere

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