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Dicke Katzen – nicht füttern verboten!

Eine träge Wohnungskatze zur täg­lichen «Fitness» zu animieren, ist nicht einfach. Am besten setzt man auf den Spieltrieb des Stubentigers, den man mit geeignetem Spielzeug herausfordern kann.

Bei Katzen ist die erfolgreiche Durchführung einer Diät kein leichtes Unterfangen. Denn eine Katze darf auf keinen Fall auf FdH – Friss die Hälfte – oder gar auf Nulldiät gesetzt werden. Wer dies tut, riskiert beim geliebten Büsi schwere gesundheitliche Probleme.

Karin Haenni Eichenberger

Aber weshalb funktioniert eine normale Diät beim Sonderfall Katze nicht? Einerseits wird der Körper des Stubentigers dadurch nicht mehr richtig mit Nährstoffen und den lebensnotwendigen Aminosäuren versorgt. Dieser Mangel führt zu Bewegungsstörungen und Krämpfen, im Extremfall droht sogar Koma und Tod. Andererseits verfügt der Körper der Katze über ein Alarmsystem, das in der freien Natur durchaus Sinn macht. Dabei wird der Energieverbrauch des Körpers automatisch auf Sparflamme gesetzt, wenn die Nahrungsaufnahme reduziert wird. Die Katze verbraucht also erst einmal einfach weniger Energie, wenn sie auf Diät gesetzt wird, statt an Gewicht zu verlieren.

Der erste Weg sollte daher bei einer übergewichtigen Katze zum Tierarzt führen. Denn die überflüssigen Pfunde könnten auch die Folge einer Stoffwechselkrankheit sein. Kann eine Erkrankung als Ursache ausgeschlossen werden, wird der Tierarzt einen individuellen Ernährungsplan ausarbeiten. Muss nur die Futtermenge reduziert werden, soll dies über längere Zeit in geringem Mass passieren, beispielsweise jede Woche einen Teelöffel weniger, bis die optimale Fütterungsmenge erreicht ist. Lebt die Katze im gleichen Haushalt mit normalgewichtigen Artgenossen, muss verhindert werden, dass die auf Diät gesetzte Katze an anderen Futternäpfen naschen kann. Am besten wählt man für die normalgewichtigen Katzen einen höher gelegenen Futterplatz, der von der dicken Katze nicht erreicht werden kann.

Eine träge Hauskatze zu mehr Bewegung zu motivieren, ist leider gar nicht so einfach. Am besten setzt man auf ihren Spiel- und Jagdtrieb. Mit geeignetem Spielzeug sollte der Stubentiger zweimal täglich 15 Minuten zu Aktivitäten animiert werden. Auch bei der Fütterung kann ein wenig «Sport» eingebaut werden, indem die erlaubte Portion Trockenfutter nicht einfach in den Napf gelegt, sondern in der Wohnung so verteilt wird, dass es sich die Katze erst holen muss, bevor sie es fressen kann.

Wenn der Diät- und Bewegungsplan einer Katze streng eingehalten wird, sollten sich nach etwa zehn Wochen erste Erfolge zeigen: ein Kilo Gewichtsverlust sind als Belohnung realistisch. Ganz zu schweigen von der engen Bindung, die durch das tägliche Beschäftigungsprogramm zwischen Mensch und Tier gefördert wird.   

Quelle: Welt der Tiere

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