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Wozu brauchen Katzen ihre Schnurrbarthaare?

Ohne Schnurrbarthaare sind Katzen nachts blind. Sind die Haare verstümmelt, können die Tiere kaum Beute machen.

Einer Katze die Schnurrbarthaare abzuschneiden ist Tierquälerei. Viele Leute glauben, die Schnurrbarthaare sind Fühler, die der Katze sagen, ob ein Loch gross genug zum Durchschlüpfen ist. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Ohne Schnurrbarthaare - in der Fachsprache Vibrissae genannt - sind Katzen nachts blind. Vibrissae nehmen feinste Luftwirbel wahr, die von jedem Gegenstand ausgehen. So stossen Katzen auch im Dunkeln nicht an Hindernisse. Der britische Verhaltensforscher Desmond Morris hat zudem beobachtet, dass Katzen mit verstümmelten Schnurrbaarthaaren nachts kaum Beute machen. Spätestens, wenn sie zum Tötungsbiss ansetzen, verfehlen sie das Ziel. Trägt eine Katze eine Maus im Maul, umschliesst sie diese mit ihren Vibrissae und nimmt so nicht nur die Körperform der Beute, sondern auch jedes Zucken wahr.

Im Durchschnitt besitzen Katzen 24 Schnurrbarthaare. Je zwölf sind auf jeder Seite der Nase in vier horizontalen Reihen angeordnet. Sie sind nichts anderes als versteifte und verlängerte Haare, jedoch dreimal so tief in der Haut verankert wie normale Haare. Einige Vibrissae wachsen auch über den Augen, an den Wangen, am Kinn und an der Rückseite der Vorderbeine. Übrigens: Wenn einer Katze ein Schnurrbarthaar ausfällt, wächst es wieder nach.

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