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…das GrunzMobil?

Grundzmobil

Das GrunzMobil ist ein sympathisches Riesenschwein auf Rädern. Es setzt sich für ein besseres Verständnis seiner Artgenossen und die Anliegen der landwirtschaftlich genutzten Tiere ein. Auf seiner Tour durch Europa konfrontiert es Menschen mit den Lebens- und Haltungsbedingungen der Nutztiere und zeigt, wie diese durch das Konsumverhalten beeinflusst werden können.

 

So wie sich hinter dem Wort «Mensch» ein fühlendes Individuum versteckt, so steht auch hinter dem Wort «Schwein» immer ein intelligentes, sensibles Lebewesen, uns viel ähnlicher als wir das gemeinhin wahrhaben wollen: rund 90% der menschlichen Gene sind identisch mit denjenigen der Schweine. Wie wir sind sie fühlende Individuen, verfügen über die Fähigkeit, Freude und Leid zu empfinden, sehnen sich nach ersterem und fürchten sich vor letzterem.

Artwidrige Haltung von Nutztieren
Rund 13,5 Millionen Rinder, Schweine, Geflügel, Kaninchen, Pferde, Schafe und Ziegen werden allein in der Schweiz jährlich zur Gewinnung von Fleisch, Milch, Eiern und weiteren tierischen Produkten gehalten – in vielen Fällen artwidrig. Hinzu kommen Fische und Krustentiere, die in Zuchten unter ähnlich intensiven Bedingungen leben müssen. Die Schweizer Tierschutzgesetzgebung sieht zum Schutz von sogenannten «Nutztieren» zwar umfangreiche Mindestvorschriften vor. Diese fordern in vielen Bereichen jedoch ein absolutes Minimum und bilden die Grenze zur rechtlich erfassten Tierquälerei. Lange Übergangsfristen für die Beseitigung ungeeigneter Stallbauten und Hilfsmittel führen zu untolerierbaren Mängeln in der aktuellen Nutztierhaltung. Zudem finden sich in vielen Ställen trotz Kontrollen durch Labelorganisationen und Behörden zahlreiche rechtswidrige Praktiken, die einerseits durch wenig griffige Vorschriften und andererseits durch zaghaftes Eingreifen der Vollzugsbehörden und der Rechtsprechung normwidrig weiter bestehen.

Hoher Fleischkonsum und fehlende Nutztier-Lobby
Obschon – oder gerade weil Nutztiere für unsere Gesellschaft und Wirtschaft die bedeutendste Tiergruppe bilden, ist ihre Lobby in Politik, Bevölkerung und in den Medien besonders klein. Erfreulicherweise steigt die Nachfrage nach tierfreundlichen Haltungsbedingungen in der Schweiz seit Jahren an. Dennoch sind zahlreiche in der «Tierproduktion» selbstverständliche Praktiken – so etwa das Enthornen, das Vergasen männlicher Eintagsküken, das Trennen von Mutter und Kalb unmittelbar nach der Geburt – mit den Grundsätzen der Tierschutzgesetzgebung nicht zu vereinbaren und in der Bevölkerung wenig bekannt.

Der heutige enorm hohe Fleischkonsum – in der Schweiz bei rund 53 kg pro Kopf und Jahr; weltweit im Steigen begriffen – verursacht nicht nur diverse Probleme in der Tierhaltung, bei Transport und Schlachtung, sondern stellt in besonderem Masse eine Ressourcenverschwendung sondergleichen dar. Insbesondere aufgrund der zunehmenden Wasserknappheit ist die Fleischproduktion mitverantwortlich für den Welthunger. Zahlreiche Untersuchungen belegen mittlerweile die massiven ökologischen Schäden, die mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung zusammenhängen. Und letztlich führt massgeblich der übermässige Konsum tierischer Produkte zu einer ganzen Reihe an Gesellschaftskrankheiten. Eine Reduktion des Fleischkonsums ist daher dringend angezeigt.

Wo das GrunzMobil auftaucht, ruft es Interesse hervor
Aus diesen Gründen hat der Luzerner Verein der Schweinefreunde das GrunzMobil ins Leben gerufen: Ein übergrosses Standaktionsmobil in Form eines sympathischen Schweins, das Menschen auf freundliche Art mit bewegten Bildern und Information auf die aktuelle Situation rund um die Fleischproduktion und den entsprechenden Handlungsbedarf hinweist. Das GrunzMobil ist eine Mischung aus moderner Technik und Kunst. Unterwegs wirbt es mit dem Slogan: «Heute vegetarisch essen – mir, Deiner Gesundheit und der Umwelt zuliebe» um Aufmerksamkeit und praktisches Handeln im Alltag. Wo das «Grunzi» – so wird das GrunzMobil von seinen Freunden genannt – auftaucht, zieht es die Blicke und die Neugier der Menschen auf sich. Die technische Ausstattung des GrunzMobils erlaubt es, aktuelles Filmmaterial per DVD, Video oder PC über eine grosse Leinwand dem Publikum zugänglich zu machen.

Das GrunzMobil will zum Nachdenken anregen
Das GrunzMobil besucht Städte, Schulen und festliche Veranstaltungen. Wo immer es eingeladen wird, ist es gerne zu Gast, um lehrreiche Fakten und eindrückliche Bilder zu präsentieren. Das Grunzi ist im Namen diverser Tierschutzorganisationen unterwegs. Sein Ziel ist es, die Menschen zu einer tierfreundlichen Haltung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Tiere anzuspornen und sie überdies zu einer vegetarischen und gesunden Ernährung ohne Tierleid zu motivieren. Während das GrunzMobil im Frühjahr 2011 in ganz Österreich für die Abschaffung der Kastenstände für Schweine geworben hat, ist es aktuell in Deutschland unterwegs. Die Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt führt das Grunzi durch 80 deutsche Städte, um der jeweiligen Bevölkerung vegetarische Alternativen näherzubringen – selbst wenn man Fleisch mag.

Quelle: Welt der Tiere

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Kontakt GrunzMobil

Verein der Schweinefreunde
Waldstätterstrasse 27, 6003 Luzern
info[at]grunzmobil.ch
www.grunzmobil.ch

Spendenkonto:
Luzerner Kantonalbank
6002 Luzern
IBAN CH77 0077 8010 3548 3500 7

Interessante Informationen rund um die Tierhaltung und eine vegetarische Ernährung:
www.selbst-wenn.de
www.tier-im-fokus.ch
www.vegetarismus.ch
www.vgt.ch
www.vegan.ch
www.keinschweingehabt.ch
www.rezeptefuchs.de
veg-tv.info/Earthlings