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...die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST)?

Die SUST wird aktiv, wenn in Tierheimen oder Tierschutzprojekten Handlungsbedarf besteht. Sei dies mit Erste-Hilfe-Massnahmen wie Futterlieferungen, Parasitenbekämpfung und veterinärmedizinischer Versorgung oder mit ersten Hilfs- und Kastrationsaktionen.

Wer noch nie in einem Tierschutzeinsatz gearbeitet hat, kann sich diesen Alltag kaum vorstellen. Und auch die aktiven Tierschützer selber werden immer wieder mit neuen Aufgaben konfrontiert. Begleiten Sie ein Team der Tierschutzstiftung in seinem Sommereinsatz in Rumänien.
 

Tierheim-Reorganisation: Die Hauptaufgabe der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz besteht in der Verbesserung der Qualität von Tierheimen und Tierschutzprojekten im In- und Ausland.

Arbeit, dort wo’s passiert: Zu diesem Zweck reisen die Teams der SUST persönlich vor Ort, arbeiten in den Tierheimen mit und können so im Dialog mit den betroffenen Tierschützern die Restrukturierung des Heimes, die Beratung für Aufbau und Führung der Organisation sowie die Weiterbildung von Fachleuten sinnvoll und effizient angehen.

Tierisch viel Arbeit: In seinem Sommereinsatz arbeitet ein 7-köpfiges SUST-Team unter anderem im Tierheim Help Labus in der rumänischen Stadt Galati. 800 Hunde und über 100 Katzen warten in diesem Tierheim auf eine dringend nötige Behandlung gegen Parasiten.

Gemeinsam für den Tierschutz: Im Dialog mit den betroffenen Tierschützern geht die Tierschutzorganisation die Restrukturierung von Tierheimen, Beratung für Aufbau und Führung von Tierschutzprojekten sowie die Weiterbildung von Fachleuten an.

Für Hunde gehen die Tierschützer auf die Knie: Sämtliche Zwinger und die Hundeausläufe werden gegen Parasiten behandelt. Eine besonders aufwändige Arbeit, da die «Hütten» der Tiere nur behelfsmässig zusammengestellt wurden und den Parasiten viel Unterschlupf bieten.

Wenn Tierheime Hilfe brauchen, ist die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz für sie da: Nach einer sorgfältigen Analyse der Tierheim-Situation, aber auch der gegebenen sozialen und kulturellen Umstände und der rechtlichen Situation, werden gemeinsam mit den betroffenen Tierschützern Lösungswege gesucht und Arbeitsabläufe aufgestellt und optimiert.

Spezialbehandlung für Welpen: Junge Hunde sind besonders anfällig für Krankheiten, leiden häufig unter starkem Parasitenbefall und haben besondere Ansprüche an ihre Betreuung. Sie brauchen eine spezielle Behandlung durch die Tierschützer – und natürlich jede Menge Streichel- und Schmuseeinheiten.

Auch die Katzen kommen an die Reihe: Auch die 120 Tierheim-Büsi werden von den Schweizer Tierschützern gegen Endo- und Ektoparasiten behandelt. Eine so grosse Katzenschar gesund zu erhalten, benötigt viel Aufwand.

Hilfe von Schweizer Tierfreunden, die ankommt: Die Einrichtung des Katzenraumes konnte mit Materialspenden aus dem grossen Tierschutzlager der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz bewerkstelligt werden. Tierfreunde aus der ganzen Schweiz geben ihre nicht mehr benötigten Tier­utensilien an die SUST ab. Von dort aus wird das Material sortiert und an bedürftige Tierheime in der Schweiz und im Ausland verteilt.

Sonderbehandlung für Katzenbabies: Eine altersgerechte Behandlung der Katzenkinder ist sehr wichtig. Die Jungtiere leiden unter verschiedenen Krankheiten und müssen sorgfältig fachgerecht gepflegt werden.

Schmerzhafte Notfälle: Während seiner Arbeit entdeckt das SUST-Team immer wieder Notfälle. Diese Hündin hat ein äusserst schmerzhaftes Augenproblem: Das Auge muss sofort chirurgisch entfernt werden.

Keine unerwünschten Jungtiere: Kastrationen sind auch im Tierheim enorm wichtig. Einen ganzen Tag lang widmet sich Tierärztin Dr. Irina Corbu (Tierklinik Familyvet, Craiova) den unkastrierten Tieren im Heim. Gegen Ende des Einsatzes befinden sich keine unkastrierten Hündinnen und/oder Katzen mehr im Heim. Bezahlt werden diese Operationen durch die SUST.

Tollwutimpfungen für alle Heim-Hunde und -Katzen: Die fast tausend Tierheimtiere müssen einmal jährlich obligatorisch gegen Tollwut geimpft werden. Die Impfungen werden dem Tierheim kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die Impfausweise, Spritzen und Kanülen übernimmt die SUST.

Sinnvolle und nachhaltige Unterstützung: Dank dem sinnvollen Einsatz von Spendengeldern kann die SUST mit ihren Einsätzen ganze Tierheime erfolgreich und nachhaltig sanieren und damit unzähligen Tieren zum Überleben und zu einer artgerechten Zukunft verhelfen.

Hautkrankheiten – aktiver Einsatz mit den richtigen Mitteln: Mischlingsrüde Black ist eines von vielen stark geplagten Sorgenkindern, Parasiten lassen den heimatlosen Hund unter Haarausfall und massivem Juckreiz leiden und schwächen das Tier zusehends. Viele andere Tierheimhunde leiden auch unter massiven Hautproblemen.

Erfolgsgeschichten wie die von Mischlingsrüde Black kommen immer wieder vor: Die Medikamente für Sonderfälle wie Waisenhund Black kosten viel Geld und sind für das rumänische Tierheim unerschwinglich. Durch den Kauf und den Einsatz der nötigen Medikamente trägt die SUST zur Heilung vieler Hunde bei. Nach wenigen Wochen ist Black wieder beschwerdefrei und sein Fell wächst nach.

SUST-Hundehütten-Aktion – Windschutz für die kalte Jahreszeit: Zurück in der Schweiz wird dieses Projekt ausgebaut: Die SUST lässt Hundehütten für die nasse und kalte Jahreszeit erstellen, beschafft Feuerholz für die Zubereitung des Hundefutters, schickt weitere Hilfsgüter ins Tierheim und stellt die Beschaffung von weiteren Medikamenten für die Heimtiere sicher.

Grosse Pläne für viele heimatlose Tiere: So könnte das neue Tierheim aussehen! Die Organisation «Save the dogs» machte es mit dem Bau eines neuen Tierheimes in der rumänischen Stadt Cernavoda vor. Die SUST hofft, bald mit einem entsprechenden Tierheimbau in der Stadt Galati folgen zu können.

Die SUST leistet Erste-Hilfe-, Arbeits- und Kastrationseinsätze, wo es dringendst nötig ist, bietet Aufklärungsarbeit und Weiterbildung im Tierschutz und stellt Tierheime im In- und Ausland auf eigene Beine und macht sie zu wertvollen Übergangsheimen für herrenlose Tiere.

Strassenhunde so weit das Auge reicht: Unzählige herrenlose Hunde bevölkern die Strassen der rumänischen Stadt Galati. Sie vermehren sich unaufhaltsam und sehen einem meist düsteren Schicksal entgegen. Ausgesetzte Junghunde aus Privathaltung verstärken das Strassenhundproblem zusätzlich. Oft werden die unerwünschten Tiere mit grausamen Methoden getötet.

Saubere und tiergerechte Lösung: Es ist erwiesen, dass die Tötung von Strassenhunden das Problem der Überbevölkerung durch diese Tiere nicht löst. Eine sinnvolle Lösung hingegen ist die Kastration der Strassentiere, um ihre Vermehrung zu bremsen. In seinem Sommereinsatz führen die rumänischen Tierschützer und das SUST-Team deshalb auch eine Kastrationsaktion durch: Strassenhunde werden eingefangen, kastriert und veterinärmedizinisch versorgt.

Echte Tierschützer können viel bewirken: In den Tierschutz-Teams der SUST wirken diplomierte tiermedizinische Praxisassistenten, Tierpfleger und Tierärzte mit. Helfer, die über keine entsprechende Ausbildung oder ein Studium verfügen, bringen viel Erfahrung und Praxis auf verschiedenen Tierschutzgebieten mit und werden durch die SUST ständig weitergebildet.

Wichtige Nachbehandlung und Versorgung: Nach der Kastration erhalten die Hunde in der improvisierten Tierklinik Schmerzmittel und Antibiotika, Wunden werden versorgt, Haut- und Zahnprobleme behandelt. Hier werden die kastrierten Tiere auch gegen Parasiten behandelt und mit Ohrmarken gekennzeichnet. So sind sie jederzeit auch aus Distanz als «saubere» Tiere erkennbar.

Während der Kastrationstage werden auch Notfälle vorbeigebracht: Dieser junge Hund hatte einen Autounfall. Dass Tierfreunde ihn fanden und in diese Aktion brachten, ist sein Glück: Hier wird er untersucht, findet Unterschlupf und Betreuung für sein gebrochenes Becken und auch sein Hautproblem wird behandelt.

Kurzer Eingriff – lebenslange Hilfe: Kurz nach der Kastration kann diese Mutterhündin schon wieder ihre Welpen säugen. Es sind ihre letzten Welpen, die einer ungewissen Zukunft als Strassenhunde entgegenblicken und sie selber an den Rand des Verhungerns bringen.

Einsätze und Fortschritte, die durch Tierfreunde ermöglicht werden: Diese Tierschutzarbeit wird hauptsächlich durch Spenden und Legate ermöglicht. Ein elementarer und unverzichtbarer Teil ist aber auch die unentgeltliche Mitarbeit von Fachleuten.

SUST-Einsatz im Schweizer Fernsehen

TV-Journalist Patrick Schellenberg besuchte das SUST-Team während seines Einsatzes in Rumänien und begleitete die Tierschutz-Aktivitäten mit der Kamera. Bei über 40 Grad Sommerhitze filmte der TV-Profi den Alltag in einem Tierschutzeinsatz. Diese Reportage wurde im Oktober 2012 auf SF1 («Reporter») ausgestrahlt und kann auf dem SF-Videoportal online angeschaut werden: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=dd3a79be-2564-4bc1-9d26-cfda78913a18

Es gibt viel zu tun – die SUST packt’s nachhaltig an

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ist ununterbrochen aktiv: Mit professioneller Planung und Einsätzen vor Ort unterstützt und fördert sie Tierheime im In- und Ausland. Diese Unterstützung kann ganz verschiedene Gesichter haben: Manchmal organisieren die Fachleute der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz einen ganzen Tierheim-Umbau, sie leisten Erste Hilfe an Tieren, bilden Fachleute aus und führen Kastrations- und Hilfsaktionen durch.

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, Weisslingerstrasse 1, 8483 Kollbrunn, Tel. 052 202 69 69, Fax 052 203 26 80, E-Mail: info[at]susyutzinger.ch

Mehr über die Aktivitäten der Tierschutzstiftung erfahren Sie auf der Website www.susyutzinger.ch

© Bilder: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST)

Quelle: Welt der Tiere

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